Im Waldgebiet nahe Biłgoraj in der Woiwodschaft Lublin kam es zu einem großflächigen Brand. Das Feuer erfasste rund 100 Hektar Fläche. Mehr als 300 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen.
Der Brand wurde am Dienstag, dem 5. Mai, gegen 15 Uhr entdeckt. Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen, insbesondere starken Windes, ließ sich das Feuer zunächst nicht unter Kontrolle bringen. Am Abend, gegen 22 Uhr, dauerte der Einsatz weiterhin an. Die Löscharbeiten konzentrierten sich auf das Gebiet an der Grenze der Landkreise Biłgoraj, Zamość und Tomaszów.
Minister reisen in der Nacht an
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, vom 5. auf den 6. Mai, traf der polnische Innenminister Marcin Kierwiński am Einsatzort ein. Zuvor hatte ein Krisenstab im Landkreis Biłgoraj getagt.
Am frühen Morgen erklärte der Minister, die Lage stabilisiere sich. Das Feuer breite sich nicht weiter aus. Gleichzeitig betonte er, dass die Situation weiterhin laufend überwacht werde und weitere Entscheidungen am Morgen getroffen würden.
Jesteśmy po spotkaniu sztabu kryzysowego w powiecie biłgorajskim. Na tę chwilę sytuacja stabilizuje się. Pożar przestał się rozprzestrzeniać. Sytuacja jest nadal na bieżąco monitorowana. Kolejne decyzje @KGPSP rano – w zależności od rozwoju sytuacji. pic.twitter.com/UUM9X0JS0Q
— Marcin Kierwiński (@MKierwinski) May 6, 2026
Auch die Klimaschutz- und Umweltministerin Paulina Hennig-Kloska erschien am Brandort.
Keine akute Gefahr für Menschen
Die regionalen Behörden gaben vorsichtig Entwarnung. Der Kommandant der Feuerwehr in der Woiwodschaft Lublin sowie der Wojewode erklärten, dass durch den Brand derzeit keine Gefahr für Menschen oder Gebäude bestehe.
Trotz der Stabilisierung der Lage müssen sich die Anwohner auf Einschränkungen einstellen. Am Morgen könnte es zu Unterbrechungen der Wasserversorgung kommen.
Pilot stirbt bei Löscheinsatz
Während der Löscharbeiten kam es zu einem tragischen Zwischenfall. Ein Löschflugzeug vom Typ Dromader stürzte in der Nähe des Feuers ab. Der Pilot kam ums Leben.
Quelle: fakt
Foto: facebook / Państwowa Straż Pożarna