Von den Verstorbenen trennt uns nur die Zeit - Die Schädelkapelle von Czermna

 

Sie lockt heran, ruft Unheimlichkeit hervor, bringt zum Nachdenken. Dieses einmalige Werk der religiösen Kunst ist ein besonderes Bild der Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen. Über die Schädelkapelle in Czermna erzählte PolenJournal.de der Reiseführer Sławomir Stasiak.

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Freitag, 14. Mai 2021
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„Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene“ erschien im März in Deutschland und war eigentlich für die Deutschen gedacht.
„Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene“ erschien im März in Deutschland und war eigentlich für die Deutschen gedacht.

Steffen Möller zählt zu einem der berühmtesten Deutschen in Polen – diesmal besuchte er Oppeln, um sein neues Buch vorzustellen. „Viva Warszawa“ ist seit dem 25. Oktober auch auf Polnisch erhältlich. Da können auch die Polen etwas über ihre Hauptstadt dazulernen.

Am 24. November versammelten sich im Musikklub der Oppelner Philharmonie viele Zuhörer. Mit seinem Humor und Offenheit hatte Steffen Möller seine Fans bestimmt nicht im Stich gelassen und vielleicht unter den Skeptikern neue Leser gewonnen. Das Treffen wurde vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit und der Oppelner Philharmonie organisiert. 

Steffen Möller wurde vor allem für seine Auftritte in der Talkshow „Europa da się lubić“ („Europa lässt sich mögen“ und seine Rolle in der polnischen Serie „M jak miłość“ („L wie Liebe“) populär. Außerdem ist er Kabarettist und Autor mehrerer Bücher. 

Das neue Buch ist der Hauptstadt Polens gewidmet – „Der Grund für dieses Buches ist banal. Ein Verlag aus München hat mich gebeten, einen  Reiseführer über Warschau zu schreiben. Hätte ich das nicht gemacht, würde es jemand anderer machen.“ Und wie Möller betonte, sei Warschau doch seine Stadt, weshalb er nicht zulassen wollte, dass jemand anders über seine Stadt schreibt.

„Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene“ erschien im März in Deutschland und war eigentlich für die Deutschen gedacht, denn 70 Prozent von ihnen waren noch gar nicht in Polen. Wenn schon jemand das Land besucht, dann wählt er Krakau und nicht die Hauptstadt. „Warschau widerspiegelt den gegenwertigen Geist Polens“, sagt Möller. In seinem Buch greift er mit Humor zu verschiedenen Vorurteilen und teilt mit den Lesern zahlreiche Beobachtungen. Denn was ist sein Hobby? Auf diese Frage antwortete Möller ohne zu zögern – „Das Beobachten von Menschen, insbesondere der Polen.“ Die Selbstironie der Polen fasziniere ihn noch immer so wie vor über 20 Jahren, als er nach Warschau gezogen ist. 

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