Für Passagiere aus Polen gibt es erneut schlechte Nachrichten: Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa baut ihr Streckennetz weiter ab und streicht die nächsten Verbindungen.
Reisende aus und nach Polen müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Nachdem bereits mehrere polnische Städte betroffen waren, trifft es nun auch Kattowitz/Katowice und Danzig/Gdańsk. Für viele Reisende bedeutet dies spürbare Einschränkungen, insbesondere in der bevorstehenden Urlaubssaison.
Wichtige Verbindungen nach Frankfurt und München entfallen
Besonders problematisch ist der Wegfall der Strecke von Kattowitz/Katowice nach Frankfurt am Main. Die Verbindung wird vom 1. Juni bis mindestens Ende Oktober 2026 ausgesetzt. Gerade Frankfurt ist ein zentraler Umsteigeknoten für interkontinentale Reisen, etwa in die USA oder nach Südamerika.
Auch die Route von Danzig/Gdańsk nach München wird länger gestrichen als ursprünglich geplant. Statt einer kurzen Pause bis Ende Mai bleibt die Verbindung nun voraussichtlich bis mindestens Ende Oktober ausgesetzt. Eine Verbindung von Danzig/Gdańsk nach Frankfurt bleibt jedoch bestehen.
Folgen der Schließung von Lufthansa CityLine
Die aktuellen Einschnitte stehen im Zusammenhang mit der kürzlichen Schließung der Tochtergesellschaft Lufthansa CityLine. Seitdem reduziert der Konzern schrittweise sein Regionalangebot. Bereits zuvor wurden Verbindungen von Bydgoszcz/Bromberg und Rzeszów nach Frankfurt sowie von Breslau/Wrocław nach München eingestellt.
Besonders hart trifft es Kattowitz/Katowice, da Frankfurt bislang das einzige große Hub war, welches von dort aus direkt erreichbar war. Interessant dabei: Diese Strecke wurde nicht von CityLine, sondern von Air Dolomiti im Auftrag der Lufthansa bedient.
Unsichere Zukunft für weitere Verbindungen
Eine offizielle Stellungnahme der Airline steht noch aus. Branchenbeobachter gehen jedoch davon aus, dass weitere Anpassungen im Streckennetz folgen könnten. Eine schnelle Rückkehr der gestrichenen Verbindungen erscheint derzeit eher unwahrscheinlich. Reisende sollten sich daher frühzeitig nach Alternativen umsehen.
Quelle: wprost
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