Geschäfte über die Oder. Wie deutsch-polnische Unternehmer ihre Kunden auf Papier erreichen

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druckerei, helloprint

Im deutsch-polnischen Grenzraum ist grenzüberschreitendes Geschäft kein Außenhandel, sondern Nachbarschaft. In Doppelstädten wie Frankfurt an der Oder und Słubice oder Görlitz und Zgorzelec leben Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter auf beiden Ufern, und die Brücke über den Fluss ist für viele schlicht Teil des täglichen Arbeitswegs. Man kauft drüben ein, man arbeitet drüben, man feiert am Wochenende drüben. Für den Handwerker, die Kanzlei oder das Restaurant vor Ort ist die andere Uferseite kein Exportmarkt, sondern schlicht das eigene Einzugsgebiet, nur eben in einer zweiten Sprache. Wer hier dauerhaft Kunden gewinnen will, muss deshalb eine Frage beantworten, die sich Betriebe im Binnenland nie stellen: In welcher Sprache spricht das eigene Papier?

Papier spricht beide Sprachen

Die Antwort ist in der Region längst an jeder zweiten Ladentür zu besichtigen. Die Visitenkarte mit deutscher Vorder- und polnischer Rückseite. Die Speisekarte, die nach dem Falz die Sprache wechselt. Der Flyer, der in beiden Städten funktioniert, die Preisliste, die ein Kunde seinem Nachbarn über den Zaun reichen kann, die zweisprachige Beschilderung am Eingang. Das alles ist mehr als eine Geste der Höflichkeit. Sprache auf Papier signalisiert unmissverständlich, wer in einem Geschäft willkommen ist und wer nur geduldet wird. Ein polnischsprachiger Kunde, der einen Flyer in seiner Sprache erhält, kommt eher wieder, und ein deutscher Kunde in Zgorzelec liest die deutsche Seite als Einladung. Für kleine Betriebe ist zweisprachiger Druck damit ein nüchternes Geschäftsinstrument und kein Zierrat für die Imagebroschüre.

Eine Bestellung, beide Versionen

Praktisch scheitert Zweisprachigkeit selten am Willen, sondern an der Abwicklung. Zwei Dateien, zwei Angebote bei zwei Druckereien, zwei Lieferungen zu zwei Terminen: Das war lange der Preis für den doppelten Auftritt. Online löst sich diese Hürde inzwischen auf: Plattformen wie www.helloprint.com drucken zweisprachiges oder zweiversioniges Material aus einer Hand, eine Datei, eine Bestellung, beide Fassungen. Helloprint ist dabei B Corp zertifiziert mit einem B Impact Score von 87,0, wobei die Zertifizierung mindestens 80 Punkte verlangt. Und weil Bestellungen schon in kleinen Auflagen möglich sind, passt das Modell zu genau den Betriebsgrößen, die den Grenzraum prägen: Der Handwerker in Görlitz, dessen Kundschaft zur Hälfte in Zgorzelec wohnt, bestellt seine zweisprachigen Visitenkarten in der Stückzahl, die er wirklich braucht, und nicht in der Auflage einer Kettenfiliale.

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Zweisprachigen Druck gut machen

Drei einfache Handwerksregeln entscheiden dabei über die Wirkung. Erstens: eine professionelle Übersetzung statt einer maschinellen Wort-für-Wort-Fassung, denn Fehler auf Papier bleiben liegen und werden von Muttersprachlern sofort bemerkt. Zweitens: beide Sprachen typografisch gleich behandeln, gleiche Schriftgröße, gleiche Sorgfalt im Satz, keine der beiden Sprachen als kleingedruckte Fußnote. Drittens: ein gemeinsames Design für beide Fassungen, damit beide Fassungen auf den ersten Blick erkennbar derselbe Betrieb sind. Wie sich die Wirtschaft im Grenzraum insgesamt entwickelt, begleitet die Wirtschaftsrubrik des Polenjournals laufend, die Papierfrage ist der Teil davon, den jeder Betrieb selbst in der Hand hat.

Am Ende ist zweisprachiger Druck eine Standortentscheidung im Kleinen, getroffen an der Ladentheke. Für Unternehmen im deutsch-polnischen Grenzraum druckt die Online-Druckerei Helloprint über www.helloprint.com zweisprachige Visitenkarten, Flyer und Kataloge und ist in 32 Ländern aktiv. Denn an der Oder ist die zweite Sprache eben keine Übersetzung, sondern die halbe Kundschaft.

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