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Den Investoren gefiel das Exposé nicht

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Im Exposé wurden die Einführung der Bankensteuer und Unterstützung des Bergbaus durch den Energiesektor verkündet. Dies verursachte am Mittwoch Verluste dieser Branchen auf der Wertpapierbörse in Warschau, wobei manche von ihnen am Tagesende ihre Verluste abgearbeitet hatten. Sichtbar ist auch eine leichte Schwächung des Zlotys im Vergleich zum Euro.

Ministerpräsidentin Beata Szydło verkündete in ihrem Exposé, dass Regierung das Bankenkapital und die Unternehmensersparnisse beleben wolle, um die Wirtschaftsinvestitionen zu finanzieren. Dies solle zur Entwicklung des Unternehmertums und zu Reindustrialisierung Polens beitragen. 

Die Verkündigung der Einführung einer Bankensteuer, löste eine Reaktion bei den Investoren aus, die sich gleich auf der Warschauer Wertpapierbörse widerspiegelte. Es handelt sich um einen Verlust für den Bankensektor in Höhe von 0,33 Prozent. Auch die Aktienwerte mancher Banken sanken, z. B. Alior Bank (1,08 Prozent) und Bank Zachodni WBK (0,50 Prozent). 

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Nach einer Reihe von Erhöhungen, verloren auch die Aktien der Staatsgesellschaft KGHM an Wert. Im Exposé wurde kein Wort über die Auflösung der s.g. Kupfersteuer gesagt, welche aber während des Wahlkampfs verkündet wurde. Bei der Kupfersteuer handelt es sich um die Besteuerung der Kupfer- und Silbergewinnung. 

Die Ministerpräsidentin sprach aber über die Unterstützung des Bergbaus durch den Energiesektor. Die Probleme des Bergbaus sollen in Zusammenarbeit mit den Bergarbeitern gelöst werden und die Energiesicherheit des Landes durch die polnische Kohle gewährleistet werden

Auch der Berufungsplan eines neuen Ministeriums für Energie und die kommende internationale Konferenz in Paris, könnten zu Unruhen bei den Investoren führen. Die Polnische Regierung beschloss alles zu tun, um die Kohleverwendung zu verteidigen, was der EU nicht gefallen wird. 

Außerdem verursachte das Exposé eine leichte Abschwächung des Zlotys im Vergleich zum Euro. Am Mittwoch um ca. 21:10 musste man für 1 Euro 4,24 Zloty und für 1 Dollar – 3,98 Zloty bezahlen. 

Quelle: tvn24bis.pl

 

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