Das erste Halbfinale des 70. Eurovision Song Contests in Wien ist entschieden. Damit steht fest: Polen hat den Einzug ins große Finale geschafft. Alicja Szemplińska überzeugte mit ihrem Song „Pray“ und sicherte sich einen Platz in der Finalshow am Samstag.
Die polnische Sängerin trat als 14. von insgesamt 15 Wettbewerbsbeiträgen auf. Sie stand damit kurz vor dem Ende des Abends auf der Bühne und präsentierte ihren Beitrag vor einem Millionenpublikum.
Jubiläumsausgabe unter politischen Spannungen
Eigentlich sollte die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contests ganz im Zeichen des Jubiläums stehen. Die Vorbereitungen wurden jedoch von einer Debatte um die Teilnahme Israels überschattet.
Mehrere Länder zogen ihre Teilnahme zurück. Spanien verzichtete trotz seines festen Finalplatzes als Mitglied der sogenannten „Big Five“ auf den Wettbewerb. Auch Irland, die Niederlande, Slowenien und Island sagten ihre Teilnahme ab.
Unabhängig davon standen die Finalplätze für Österreich als Gastgeber sowie für die übrigen Mitglieder der „Big Five“ bereits fest. Dazu zählen Deutschland, Italien, Großbritannien und Frankreich.
Diese Länder qualifizierten sich für das Finale
Im ersten Halbfinale des ESC traten insgesamt 15 Länder an. Zehn von ihnen erreichten das große Finale.
Auch in diesem Jahr entschieden sowohl die Fachjurys als auch das Publikum über die Qualifikation. Die detaillierte Punktevergabe wird traditionell erst nach dem Finale in der Nacht von Samstag auf Sonntag veröffentlicht.
Die qualifizierten Länder wurden in zufälliger Reihenfolge bekanntgegeben: Griechenland, Finnland, Belgien, Schweden, Moldau, Israel, Serbien, Kroatien, Litauen und Polen.
Alicja Szemplińska singt am Samstag erneut „Pray“
Mit dem Finaleinzug erhält Alicja Szemplińska die Chance auf einen der größten Erfolge für Polen beim Eurovision Song Contest der vergangenen Jahre.
Sie wird ihren Titel „Pray“ am Samstag erneut auf der großen ESC-Bühne in Wien präsentieren. Das große Finale beginnt um 21:00 Uhr.
Quelle: interia
Foto: facebook / Eurowizja TVP