Britischer Reiseblogger fährt mit einem polnischen Zug – „Fantastisch“ (Video)

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Ein britischer Reiseblogger hat Polen erneut besucht und seine Eindrücke von einer Zugfahrt durch das Land auf YouTube veröffentlicht. Dabei zeigte er sich von Komfort, Ausstattung sowie Preis-Leistungs-Verhältnis begeistert. Nur ein Vorfall während der Fahrt überraschte ihn.

Reise von Krakau nach Lublin

Der britische Reisende Dom berichtet regelmäßig über seine Reisen im Internet. Vor Kurzem kehrte er erneut nach Polen zurück. „Es ist immer schön, wiederzukommen“, sagte er.

Diesmal besuchte er unter anderem Kraków / Krakau. Von dort wollte er nach Lublin / Lublin weiterreisen. Mehrere Menschen hatten ihm die Stadt empfohlen. Deshalb wollte er selbst herausfinden, ob sich ein Besuch lohnt. Seine Zugfahrt dokumentierte er in einem Video auf YouTube.

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Lob für polnische Züge

Dom startete seine Reise am Hauptbahnhof in Kraków / Krakau. Dort fand er die Verbindung nach Lublin / Lublin problemlos auf der Anzeigetafel. Auf dem Weg zum Bahnsteig sprach er über seine bisherigen Erfahrungen mit polnischen Zügen. „Sie sind fantastisch. Wirklich gut. Ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis“, erklärte er.

Nach eigenen Angaben zahlte er bisher meist nicht mehr als zehn britische Pfund für eine Fahrkarte. Für die 1. Klasse investierte er gewöhnlich weitere fünf Pfund. Gelegentlich habe er sogar günstigere Sonderangebote gefunden.

Viel Platz und moderne Ausstattung

Diesmal reiste Dom mit einem regulären Zug der PKP. Nach dem Einsteigen bemerkte er, dass ihn der Zug an den Hochgeschwindigkeitszug Pendolino erinnere. Wegen des günstigen Preises entschied er sich erneut für die 1. Klasse. Er fand seinen Sitzplatz ohne Probleme und verstaute sowohl seinen großen Koffer als auch seinen Rucksack. Besonders beeindruckte ihn das großzügige Platzangebot. „Es gibt jede Menge Platz“, sagte er.

Außerdem zeigte er die Ausstattung seines Sitzplatzes. Dazu gehörten ein kleiner Tisch, eine Leselampe, ein Gepäcknetz, ein Kleiderhaken, eine Steckdose und ein Sonnenrollo. „Ja, hier gibt es wirklich viel Platz. Das ist großartig“, fügte er hinzu. Gleichzeitig stellte er fest, dass der Zug kleiner und vor allem kürzer sei, als er erwartet hatte.

Ruhige Fahrt – bis zu einem Zwischenfall

Der Zug verließ den Bahnhof mit nur zwei Minuten Verspätung. „In Polen kommen die Züge normalerweise pünktlich“, erklärte Dom.

Er lobte erneut die bequemen Sitze, den ruhigen Innenraum und die Landschaft entlang der Strecke. Mehrfach betonte er, wie angenehm die Aussicht aus dem Fenster sei. Im Wagen sei es zudem so ruhig gewesen, dass er fast flüsternd in seine Kamera sprach.

Während der Fahrt kam es jedoch zu einem Zwischenfall. „Im Zug gab es ein kleines Drama. Ich glaube, der junge Mann wird hinausgeworfen“, sagte er. Offenbar handelte es sich um einen Fahrgast, der bei der Fahrkartenkontrolle vorgab zu schlafen, um nicht bezahlen zu müssen.

„Ich glaube wirklich nicht, dass ich so etwas jemals zuvor in Polen gesehen habe. Hier geht es normalerweise ziemlich zivilisiert zu. In meinem Heimatland habe ich so etwas dagegen schon oft erlebt“, erklärte der britische Reiseblogger.

Moderne Technik und kleiner Mangel im Waschraum

Später verglich Dom den Zug erneut mit dem Pendolino. Gleichzeitig betonte er, dass sein Ticket deutlich günstiger gewesen sei. Außerdem zeigte er sich beeindruckt davon, dass der Zug in einem Werk in Bydgoszcz / Bromberg und somit direkt in Polen entwickelt und gebaut wurde.

Während eines Rundgangs präsentierte er weitere Einrichtungen an Bord. Dazu gehörten Informationsbildschirme zur Strecke, ein Snack- und Getränkeautomat des Bordservices WARS sowie Stellplätze für Fahrräder.

Auch den Waschraum besichtigte der britische Reiseblogger. Dort fiel ihm jedoch ein kleiner Mangel auf. In der ersten Toilette funktionierte der Wasserhahn nicht. Deshalb musste er sich an einem anderen Waschbecken die Hände waschen.

Dort wiederum bemerkte er, dass der Bewegungssensor mehrfach Seife auf seine Hände abgab. Nach seiner Einschätzung sei die frühere Lösung mit einem Knopf praktischer gewesen.

Positives Fazit

Am Ende zog Dom ein durchweg positives Fazit. „Ich denke, das war wirklich eine großartige Zugfahrt. Ein sehr schöner, moderner und eleganter Zug. Die Ausstattung an Bord war wirklich gut. Es war ausgesprochen bequem“, sagte er.

Für sein Ticket in der 1. Klasse zahlte er nach eigenen Angaben 20 britische Pfund, also umgerechnet knapp 100 Zloty.

Quelle: gazeta

Foto: Screenshot / Youtube / GallivanterDom

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