Eigentlich sollte es ein ruhiger Aufenthalt an der Ostsee werden. Doch für ein Ehepaar endete der Tag in einer Tragödie. Eine 64-jährige deutsche Touristin ging gemeinsam mit ihrem Mann in Międzyzdroje / Misdroy ins Meer. Wenig später verschwand die Frau unter der Wasseroberfläche. Die Rettungskräfte starteten sofort einen Großeinsatz. Trotz einer langen Reanimation konnten sie das Leben der Frau jedoch nicht retten.
64-Jährige verschwand plötzlich unter Wasser
Die Tragödie ereignete sich am Freitag, dem 4. September, an einem Strand in Międzyzdroje / Misdroy. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei entschied sich das deutsche Ehepaar, trotz der ungünstigen Wetterbedingungen ins Wasser zu gehen. Nach dem Einstieg ins Meer geschah alles sehr schnell.
Die 64-jährige Frau verschwand plötzlich unter der Wasseroberfläche. Sofort begann die Rettungsaktion. Einsatzkräfte eilten zum Strand. Nachdem sie die Touristin aus dem Wasser gezogen hatten, begannen sie unmittelbar mit der Wiederbelebung.
Lange Reanimation blieb erfolglos
Über längere Zeit führten die Rettungskräfte eine kardiopulmonale Reanimation der deutschen Touristin durch. Die Maßnahmen blieben jedoch erfolglos. Ein Arzt stellte schließlich den Tod der Frau fest.
Die Polizeisprecherin der Kreispolizeibehörde in Kamień Pomorski / Cammin, Polizeimeisterin Izabela Kik, schilderte den Ablauf gegenüber TVP3 Szczecin: „Die deutschen Staatsbürger gingen trotz der herrschenden Wetterbedingungen ins Wasser. Kurz darauf verschwand die Frau unter der Wasseroberfläche. Die eingeleitete Reanimation blieb erfolglos.“
Polizei untersucht die Umstände des Unglücks
Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten in Międzyzdroje / Misdroy schwierige Wetterbedingungen. An der polnischen Ostseeküste wehte ein starker Wind. Zudem gab es hohe Wellen.
Polizeibeamte waren vor Ort und untersuchen nun den genauen Ablauf des Unglücks. Die Ermittler prüfen alle Umstände des Vorfalls. Dabei soll unter anderem geklärt werden, wie es zu dem tödlichen Badeunfall der Touristin kommen konnte.
Quelle: fakt
Foto: magnific