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Mittwoch, 12. Dezember 2018
Hauptmenü

Foto: Paprykarz Fish Market
Foto: Paprykarz Fish Market

Fischgerichteliebhaber fühlen sich gut an der polnischen Ostseeküste. Ein Ausflug auf den Strand und danach leckere gebratene Flunder – so lässt’s sich leben… PolenJournal.de hat sich auf die Suche nach einem einzigartigen Lokal gemacht, wo richtig gute Fischgerichte und Meeresfrüchte serviert werden und gelang nach Stettin. Im Restaurant Paprykarz Fish Market fanden wir alles, was die Augen und der Gaumen nur begehren können – einen stimmungsvollen Innenraum und eine Menükarte voller traditioneller und köstlicher Gerichte.

„Als wir Paprykarz Fish Market gründeten, ließen wir uns von der Tradition der Hansestädte inspirieren. Unser Vorbild waren die alten Fischmärkte. Deshalb finden Sie am Eingang ins Lokal ein großes Kühlregal mit frischen Fischen und Meeresfrüchten“, erklärt Ewa Tyliszczak, Besitzerin des Paprykarz Fish Markets im Gespräch mit PolenJournal.de-Reporterin Emanuela Janda. Diese Bemühungen und die Liebe zum Detail sind überall zu sehen.

Das Gericht Paprykarz Szczeciński hat lange Tradition und wurde 2010 durch das polnische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung als regionales Erzeugnis eingestuft. Zwar findet man manchmal die Übersetzung ins Deutsche als Fischgulasch, handelt es sich mehr um eine Art Brotaufstrichs. „Die Geschichte von Paprykarz Szczeciński reicht in die 60er Jahre. Die Arbeiter des Stettiner Unternehmens für Hochseefischerei und Fischerdienstleistungen Gryf (PPDiUR Gryf) kamen in Berührung mit einem afrikanischen Gericht aus Fisch, Reis und Pima-Paprika Namens „Chop-Chop“ und waren davon begeistert. Das nigerianische Gewürz – scharfe Paprika, die auf Eichenrinde geräuchert wird – verleiht dem Paprykarz den einzigartigen Geschmack“ – verrät Ewa Tyliszczak.

Im Restaurant finden wir aber nicht nur die Stettiner Spezialität, sondern auch andere regionale Speisen, die in dieser Umgebung seit Jahren gegessen populär waren. „Unsere regionale Speisekarte wurde von den Gerichten aus dem „Stettiner Kochbuch“ aus dem Jahre 1838 inspiriert. Sie bildet eine Ergänzung des Hauptmenüs, das seit der Eröffnung unverändert blieb. Als wir auf der Suche nach Büchern über die kulinarische Geschichte Stettins waren, sind wir auf Marie Rosnack gestoßen. Aus ihrem Kochbuch schöpften wir die Ideen für die Heringsgerichte, Suppen, Soßen für die Hauptgerichte und für den Semmelpudding. Die Kochrezepte sind so konzipiert, dass sie die alten Geschmäcker mit Saisonprodukten verbinden. Die Gerichte aus dem regionalen Menüteil erfreuen sich großer Beliebtheit. Man kann also sagen, dass wir damit einen guten Weg eingeschlagen haben“, so Ewa Tyliszczak. Auf die Frage, ob sich die kulinarischen Vorlieben der Menschen durch all die Jahre verändert haben, antwortet sie mit einem “Nein”. „Viel hat sich nicht verändert. Menschen lieben weiterhin, Fische zu essen. Das, was sich verändert hat, sind die Beilagen, Zubereitungsweisen und Verfügbarkeit von Fischen“.


Foto: Paprykarz Fish Market

Eine Küche, die hauptsächlich aus Fischen und Meeresfrüchten besteht, ist nicht einfach zu leiten. Dem stimmt Ewa Tyliszczak zu: „Wir bestellen immer nur frische Fische und Meeresfrüchte, deshalb müssen wir bei jeder Lieferung ihre Qualität prüfen. Manchmal macht uns auch das Wetter zu schaffen. Es kommt vor, das man nicht zum Fang ausfahren kann. Es ist schon passiert, dass aufgrund eines Storms wir keinen Heilbutt hatten“. Woher kommen denn genau die Produkte her? „Unseren größten Lieferanten von Fischen und Meeresfrüchte bildet Frishe Paradise,“ erzählt Ewa Tyliszczak. „Wir arbeiten auch mit regionalen Unternehmen zusammen – am längsten mit Zielenica, von dem wir die Bioforelle und Stör kaufen. Vor Kurzem haben wir den atlantischen Lachs in die Speisekarte eingeführt, der in Thermalwasser aus der Schwarzen Jura und 1124,5 m Tiefe gezüchtet wird. Außerdem versorgen uns die lokalen Fischer.“

Da es sich um ein Restaurant handelt, das sich nur in Fischgerichte spezialisiert, kommen hier hauptsächlich Gäste vorbei, die dies in Kauf nehmen. „Wir versuchen, den Wünschen unserer Kunden entgegenzukommen, also passen wir die Speisekarte an sie an“, sagt Ewa Tyliszczak und gibt zu, dass das erste Bestehungsjahr nicht gerade einfach für die Restaurantcrew war: „Wir haben hart daran gearbeitet, um unsere Speisekarte zu vervollkommnen. Das tun wir immer noch“.

Paprykarz Fish Market wird zu großen und kleinen Anlässen besucht. Hier treffen sich Familien und Freunde, es werden aber auch Firmentreffen veranstaltet. Das Restaurant stellt auch kleine Festivals auf die Beine, die den Austern oder Miesmuscheln gewidmet sind. Interessant sind auch die Treffen mit einem Sommelier.

Es lohnt sich auf jedem Fall, die Strandimbissbude mal auf dieses Lokal zu wechseln. Zu guter Letzt bleibt noch die Frage nach den Empfehlungen für diese Saison. „Man muss unbedingt die Heringe und Auster Fine de Claire probieren. Heringe gehören zur Klassik und die Auster kommen direkt aus der Austernhauptstadt Cancale“, rät Ewa Tyliszczak. Mit diesen Tipps wird man bestimmt nicht falsch liegen.

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