Google hat am Dienstag sein zweites Büro in Krakau / Kraków eröffnet. Der neue Standort befindet sich auf vier Etagen des Bürokomplexes Tertium. Die Räumlichkeiten bieten Platz für 300 Arbeitsplätze. Darüber hinaus umfasst das Büro Labore, Konferenzräume, Gemeinschaftsbereiche, eine Kantine sowie ein Café.
Die neue Niederlassung soll das weitere Wachstum des US-Technologiekonzerns in Polen unterstützen. Gleichzeitig stärkt sie die Position des Landes als eines der wichtigsten Engineering-Zentren von Google in Europa.
Die Leiterin der Google-Niederlassung in Krakau / Kraków, Magda Rabiej, erklärte: „Das Google-Team in Krakau zählt derzeit mehr als 400 Spezialistinnen und Spezialisten und wächst kontinuierlich. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung globaler Innovationen für Cloud-Computing und mobile Systeme.“
Globale Projekte aus Krakau / Kraków
In den beiden Google-Büros in Krakau / Kraków – am Hauptmarkt (Rynek Główny) und im Tertium-Komplex – werden Engineering-Projekte mit weltweiter Bedeutung umgesetzt.
Die Ingenieurinnen und Ingenieure vor Ort arbeiten unter anderem an der Weiterentwicklung der Infrastruktur für Google Cloud sowie an Datenverarbeitungssystemen, die von den größten Unternehmen der Welt genutzt werden.
Darüber hinaus beteiligt sich das Team an der Entwicklung von Produkten innerhalb des Bereichs Platforms & Devices. Dazu gehören Innovationen für das Betriebssystem Android, den Browser Chrome, die Pixel-Geräte sowie der Aufbau einer fortschrittlichen technischen Infrastruktur.
Polen als einer der wichtigsten Google-Standorte
Google ist seit 20 Jahren in Polen vertreten.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 3.000 Mitarbeitende in seinen Büros in Warschau / Warszawa, Krakau / Kraków und Breslau / Wrocław. Rund 80 Prozent der Beschäftigten arbeiten als Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler.
Unternehmensvertreter betonen, dass die polnische Niederlassung heute zu den wichtigsten Engineering-Hubs von Google weltweit zählt. Zudem handelt es sich um das größte Engineering-Zentrum des Konzerns innerhalb der Europäischen Union.
Quelle: rmf24
Foto: magnific
