fbpx

Erster Streckenradar auf polnischen Autobahn

Teilen:
Symbolbild / Pixabay

Wenn ein Autofahrer auf der Autobahn A4 auf der Strecke zwischen Kostenblut/Kostomłoty und Kanth/Kąty Wrocławskie schneller fährt, als es die Geschwindigkeitsbegrenzung erlaubt, bekommt er einen Strafzettel. Auf der Fahrbahn gibt es keinen Seitenstreifen, der Verkehr ist groß und es kommt oft zu Unfällen und Kollisionen – deswegen wird dort der erste Streckenradar auf einer polnischen Autobahn aufgestellt.

Auf der niederschlesischen Strecke der Autobahn A4 zwischen Kostenblut und Kanth gibt es seit dem 21. Juli den ersten dauerhaften, auf einer polnischen Autobahn funktionierenden Streckenradar. Zeitweise gab es einen Langstreckenradar auf der A1 in der Nähe von Tschenstochau/Częstochowa, während des Straßenumbaus.

Streckenradars in Polen

Ein Streckenradar misst die Geschwindigkeit, im Gegensatz zu einem Blitzer, nicht punktuell, sondern auf einem konkreten Straßenabschnitt. “Das Fahrzeug fährt durch das erste Mautportal hindurch, dabei werden seine Parameter und die Information bezüglich der Einfahrtszeit gemessen, und das gleiche geschieht auch beim zweiten Mautportal. Anhand der Einfahrts- und Ausfahrtszeit wird die Durchschnittsgeschwindigkeit gemessen, mit der sich ein Fahrzeug auf dem kontrolliertem Abschnitt bewegt hat”, erklärt die Sprecherin der Hauptinspektion für Straßenverkehr (Główny Inspektorat Transportu Drogowego) Monika Niżniak.

Anzeige

Insgesamt soll es 39 solcher Geräte auf polnischen Schnellstraßen geben, die dabei 600 km kontrollieren werden. Zwei sind schon in Betrieb. Wenn es um Autobahnen geht, dann sind Montagen von Streckenradaren auf der A1 auf der Strecke Pomorzany – Bociany, auf der A2 von der Autobahnraststätte Leonia/Kuny bis zur Mautstelle Żdżary, auf der A1 auf dem Abschnitt Nowy Ciechocinek – Autobahnraststätte Kałęczynek und Peplin – Swaroschin/Swarożyn in Planung.

Kein Seitenstreifen, hoher Verkehr, hunderte Unfälle und Kollisionen

“Kein Standort ist zufällig. Der Standort wird anhand eines Analyseverfahrens der Verkehrssicherheit ausgewählt. Solch eine Analyse berücksichtigt eine Reihe von Faktoren, vor allem die Anzahl der Unfälle”, informiert Niżniak.

Die Statistiken der Polizei zeigen eindeutig, dass es auf der Strecke zwischen Kostenblut und Kanth schon zu mehreren hunderten Unfällen und Kollisionen kam. Dieser Autobahnabschnitt ist gefährlich, wegen der veralteten Infrastruktur. Es gibt dort keinen Seitenstreifen und zwar auf beiden Straßenseiten, jedoch herrscht dort ein hoher Verkehr.

Aus diesen Gründen gilt dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die 110 km/h beträgt. Seit der Einführung des Streckenradars bekommen die Autofahrer, die mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h fahren, also der typischen Geschwindigkeit für polnische Autobahnen, einen Strafzettel in Höhe von 400 Zloty und 7 Strafpunkten. Die Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzung um 10 km/h kostet laut Tarif 100 Zloty. Wenn das Langstreckenradar berechnet, dass ein Autofahrer 70 km/h zu schnell gefahren ist, dann muss er mit einem Strafzettel in Höhe von 2.500 Zloty rechnen.

 

Quelle: TVN24

Anzeige
Teilen:
0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Mehr von PolenJournal.de
adddddd

Immer bestens informiert mit PolenJournal.de

Top-News, Tipps und Ratgeber für den Alltag und Urlaub in Polen – kostenlos an Ihre E-Mail-Adresse in nur zwei Schritten:

1. Geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein
2. Klicken Sie auf „kostenlos abonnieren“

Mit dem Anklicken von „kostenlos abonnieren“ erteile ich die Einwilligung, dass Digital Monsters Sp. z.o.o mir Newsletter per E-Mail mit Produktangeboten und/oder Medienangeboten auf Basis meiner persönlichen Nutzung zuschickt. Meine Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Wenn Sie unsere Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie diese jederzeit abbestellen, indem Sie einfach auf den Link „Abbestellen“ in der Fußzeile des Newsletters klicken oder eine E-Mail an redaktion@polenjournal.de senden.

Aufgrund Ihres Blockers zeigen wir PolenJournal.de nicht an.
Liebe Leserinnen, liebe Leser, guter Journalismus hat nicht nur einen Wert, sondern kostet auch Geld. PolenJournal.de finanziert sich durch Werbeeinnahmen. Deaktivieren Sie Ihre Blocker, damit die Inhalte auf PolenJournal.de weiterhin kostenlos bleiben können.
So deaktivieren Sie Ihre Blocker
  1. Klicken Sie auf das Symbol Ihres Werbe- oder Cookiebanner-Blockers in der oberen rechten Ecke Ihres Browsers.
  2. Klicken Sie auf den farbigen Regler, der Ihnen anzeigt, dass Werbung auf PolenJournal.de geblockt wird.
  3. Aktualisieren Sie die Seite und genießen Sie kostenlose Inhalte auf PolenJournal.de.

A Sale Promotion

A description of the promotion and how the visitor could claim the discount