In Polen hat die Erdbeersaison mit voller Wucht begonnen. Auf dem Großmarkt in Bronisze werden die Früchte derzeit praktisch direkt nach der Lieferung verkauft. Händler sprechen von einer enormen Nachfrage sowohl nach polnischen als auch nach importierten Erdbeeren.
Erdbeeren „gehen sofort weg“
Wie Markt-Experte Maciej Kmera gegenüber der Zeitung „Fakt“ erklärte, bleiben Erdbeeren momentan kaum länger als mehrere Stunden auf dem Markt liegen.
Am Morgen verkaufen Landwirte meist die Früchte vom Vortag, am Nachmittag bereits frisch geerntete Ware. Wegen der kurzen Haltbarkeit müsse der Verkauf besonders schnell erfolgen. Gleichzeitig steigt die Menge heimischer Erdbeeren zunehmend an.
Wetter spielt entscheidende Rolle
Nach Angaben des Experten könnten die Liefermengen in den kommenden Tagen deutlich steigen. Vorausgesetzt, das Wetter bleibt warm. „Erdbeeren reagieren extrem auf Wetterbedingungen. Schon wenige wärmere Tage können den Markt komplett verändern“, erklärte Kmera.
Bisher hätten ungünstige Wetterverhältnisse die Ernte verzögert. Dadurch reichten die aktuellen Lieferungen vielerorts noch nicht aus, um die hohe Nachfrage vollständig zu decken.
Auch Importware gefragt
Neben polnischen Erdbeeren verkaufen sich auch Importfrüchte weiterhin sehr gut. Besonders Ware aus Griechenland war bereits seit Herbst auf dem Markt vertreten.
Inzwischen tauchen zudem immer häufiger Erdbeeren aus Serbien auf, die optisch den polnischen Sorten ähneln.
Preise sinken langsam
Zu Beginn des Monats lagen die Preise teilweise noch bei über 30 Złoty pro Kilogramm. Mit der steigenden Verfügbarkeit sinken die Kosten nun jedoch schrittweise.
Aktuell bewegen sich die Preise je nach Qualität und Sorte meist zwischen 20 und 25 Złoty pro Kilogramm. Importierte Erdbeeren aus Griechenland oder Serbien sind teilweise deutlich günstiger erhältlich.
Quelle: businessinsinder
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