Polens Märchenburgen: 5 Festungen wie aus dem Bilderbuch

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schloss moschen, polen, foto

Wenn du an Märchenschlösser denkst, hast du wahrscheinlich Neuschwanstein oder irgendein Loire-Schloss im Kopf. Aber warst du mal in Polen? Das Land steckt voller Burgen, die aussehen, als hätte sie jemand direkt aus einem Bilderbuch entnommen. Verwunschene Ruinen im Wald, pompöse Residenzen am Wasser, unterirdische Geheimgänge. 

Hier kommen fünf Orte, bei denen du dich fragen wirst, warum du nicht schon längst dort warst.

1. Schloss Moschen – Das polnische Hogwarts

Mit 365 Zimmern (ja, wirklich, für jeden Tag im Jahr einen) ist das Schloss Moschen (polnisch: Moszna) in der Woiwodschaft Oppeln unglaublich. Der Bau aus dem 17. Jahrhundert sieht aus, als hätte jemand sämtliche Architekturstile in einen Topf geschmissen und kräftig umgerührt. 

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Drumherum gibt’s einen riesigen Park mit uralten Bäumen, Teichen und einer kleinen Orangerie.

Tipp: Stell dich auf die Brücke im Schlosspark. Von dort bekommst du die Burg mitsamt Spiegelung im Wasser aufs Foto, und das sieht einfach gut aus. Tickets kosten umgerechnet nur ein paar Euro.

2. Burg Tzschocha – Ritterromantik an der Staumauer

Am Ufer des Leśniańskie-Stausees in Niederschlesien liegt die Burg Tzschocha auf einem Felsvorsprung und sieht dabei aus, als wäre die Zeit irgendwann im 13. Jahrhundert stehen geblieben. Ursprünglich als Grenzfestung gebaut, wurde sie über die Jahrhunderte immer wieder umgebaut. 

Angeblich soll in den unterirdischen Gängen ein Schatz versteckt sein, den bis heute niemand gefunden hat. Falls du es also mal probieren willst… 

Du kannst hier auch übernachten, denn die Burg ist heute ein Hotel. Schlafen in einer mittelalterlichen Festung, das hat schon was.

Tipp: Abends auf die Terrasse setzen und den Sonnenuntergang über dem Stausee bewundern. Das ist schwer zu toppen. Führungen gibt es mehrmals am Tag.

3. Schloss Fürstenstein – Schlesiens größtes Schloss

Schloss Fürstenstein (polnisch: Książ) bei Wałbrzych ist das drittgrößte Schloss Polens, und die Geschichte dahinter ist ziemlich spannend. Im Zweiten Weltkrieg hat das NS-Regime unterirdische Tunnel unter dem Schloss graben lassen. Oben gibt es prunkvolle Barock- und Rokokosäle, unten dunkle Gänge mit jeder Menge Mysterien. Dieser Kontrast allein ist den Besuch wert.

Tipp: Die Führung durch die unterirdischen Gänge ist ein Muss. Die Burg hat das ganze Jahr über geöffnet, aber im Sommer (Juni bis August) ist ordentlich was los. Lieber früh kommen.

4. Ruine Ogrodzieniec – Game-of-Thrones-Vibes im Jura

Wenn eine Ruine in Polen auf dein Instagram gehört, dann diese hier. Die Burgruine Ogrodzieniec im Krakau-Tschenstochauer Jura sitzt auf weiß-grauen Kalksteinfelsen, die fast schon außerirdisch aussehen. 

Gebaut wurde die Burg im 14. Jahrhundert, danach ging sie durch diverse Hände, bis sie im 17. Jahrhundert abbrannte. Der Legende nach treibt hier nachts der Geist eines fiesen Ritters sein Unwesen. Ob du das glaubst, ist deine Sache, aber gruselig-schön ist der Ort auf jeden Fall.

Tipp: Komm am späten Nachmittag her. Dann taucht das Licht die Kalkfelsen in warmes Gold, und du bekommst tolle Fotos. Im Sommer gibt’s auf dem Burggelände außerdem mittelalterliche Feste.

5. Marienburg (Malbork) – Die größte Backsteinfestung der Welt

Kein Artikel über polnische Burgen kommt ohne die Marienburg aus, und das hat gute Gründe. Das UNESCO-Weltkulturerbe in Malbork war mal Hauptsitz des Deutschen Ordens und ist die größte Backsteinburg der Welt. 

Wenn du davor stehst, merkst du sofort: Das Ding ist riesig. Wer sich alles in Ruhe ansehen will, sollte mindestens einen halben Tag einplanen. Die Geschichte dahinter ist eng mit der deutsch-polnischen Vergangenheit verknüpft, was den Besuch nochmal spannender macht.

Tipp: Die Audioguides sind gut gemacht und auch auf Deutsch verfügbar. Im Sommer gibt es eine Licht- und Soundshow, die sich lohnt. 

Verbunden bleiben mit einer eSIM

Wenn du zwischen den Burgen unterwegs bist und mal eben Öffnungszeiten googeln oder die Route zur nächsten Festung nachschauen willst, brauchst du vernünftiges Internet. Am einfachsten geht das mit einer Prepaid-eSIM für Europa. Einfach vor der Reise digital aktivieren und lossurfen. Funktioniert in Polen genauso wie im Rest von Europa.

Also pack dein Smartphone mit eSIM ein, und ab geht es nach Polen. Die Burgen laufen nicht weg, aber du solltest trotzdem nicht mehr allzu lange warten.

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