Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche KWK „Centrum“ in der südpolnischen Stadt Bytom / Beuthen soll ein modernes Zentrum für Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie neue Technologien entstehen. Das Investitionsvolumen liegt bei knapp 100 Millionen Zloty.
Die Sonderwirtschaftszone Katowicka Specjalna Strefa Ekonomiczna kündigte das Projekt gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Bytom / Beuthen an. Das Vorhaben trägt den Namen KSSENON und soll auf einem mehr als vier Hektar großen ehemaligen Industrieareal an der Piłkarska-Straße umgesetzt werden.
Moderne Infrastruktur für Unternehmen und Start-ups
Geplant ist ein Komplex mit modularen Industriehallen zur Vermietung. Die Flächen sollen vor allem auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten werden. Die kleinsten Module werden etwa 300 Quadratmeter groß sein.
Insgesamt sieht das Projekt fast 10.000 Quadratmeter Produktions- und Lagerfläche sowie zusätzlich rund 2.500 Quadratmeter Bürofläche vor. Ergänzend entstehen Verkehrswege, technische Infrastruktur sowie neu gestaltete Außenanlagen.
Zum KSSENON-Komplex gehört außerdem ein dreistöckiges Büro- und Dienstleistungsgebäude. Dort soll das Kompetenzzentrum „Akademie für berufliche Fähigkeiten KSSENON“ eingerichtet werden. Zusätzlich sind Coworking-Flächen geplant. Ein weiteres Bürogebäude wird direkt mit einer Industriehalle verbunden.
Finanzierung überwiegend aus EU-Mitteln
Die Gesamtkosten des Projekts werden auf mehr als 97 Millionen Zloty geschätzt. Rund 67,2 Millionen Zloty sollen aus europäischen Fördermitteln stammen.
Die Bauarbeiten sind für die Jahre 2027 bis 2029 vorgesehen.
Quelle: urbanity
Foto: Facebook / Miasto Bytom