Der in Polen lebende Brite, Patrick Ney sorgt mit einem kurzen Video in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit. Während eines Spaziergangs durch das Zentrum von Warschau/Warszawau zeigt er sich beeindruckt, vor allem im Vergleich zu London.
„Ich gehe hier durch die Innenstadt, schreibe einem Freund und denke mir: Das ist unglaublich“, sagt er. Seiner Meinung nach ist die Nutzung eines Smartphones im öffentlichen Raum in der polnischen Hauptstadt deutlich entspannter als in der britischen Metropole.
Deutlicher Unterschied im Alltag
In London sei Vorsicht angesagt. Wer dort mit dem Handy in der Hand unterwegs sei, riskiere, dass es ihm entrissen wird. „Es gibt sogar spezielle Halterungen und Bänder, damit das Telefon nicht gestohlen wird“, erklärt Ney. Auch Warnhinweise im öffentlichen Raum seien keine Seltenheit.
In Warschau/Warszawa hingegen empfindet er die Situation ganz anders. Dort könne man sich frei bewegen, Nachrichten schreiben oder auf die Karte schauen, ohne ständig wachsam sein zu müssen.
„Schätzt das, was ihr habt“
Der Brite richtet sich direkt an die Polen: „Ich weiß nicht, ob ihr wisst, wie viel Glück ihr habt.“ Für ihn ist das Sicherheitsgefühl in Warschau/Warszawa keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Wert, den man aktiv bewahren sollte.
Er betont, dass diese alltägliche Normalität, sich sicher im öffentlichen Raum zu bewegen, oft unterschätzt werde.
Vom Besucher zum Staatsbürger
Patrick Ney kam im Alter von 24 Jahren erstmals nach Polen und landete damals in Breslau/Wrocław. Heute spricht er fließend Polnisch und erhielt 2020 die polnische Staatsbürgerschaft.
Seine Perspektive ist daher besonders interessant: Er kennt beide Länder aus eigener Erfahrung und sieht in Polen Qualitäten, die selbst große westliche Metropolen nicht immer bieten.
Quelle: onet
Foto: Screenshot/Instagram @patrickneypublic