Großbrand in Aerosolfabrik bei Słupsk/Stolp: Behörden warnen vor Rauchwolken!

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In Charnowo bei Słupsk ist ein schwerer Brand in einer Fabrik zur Herstellung von Aerosolen ausgebrochen. Nach Angaben der Einsatzkräfte stehen rund 6.000 Quadratmeter Produktionsfläche in Flammen.

Etwa 200 Feuerwehrleute sowie zahlreiche Einsatzfahrzeuge wurden mobilisiert, um den Großbrand unter Kontrolle zu bringen. Am Abend meldete die Feuerwehr, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitet.

Hohe Explosionsgefahr durch brennbare Stoffe

Besonders problematisch ist die Lagerung von Gasen und brennbaren Flüssigkeiten auf dem Betriebsgelände. Feuerwehrkräfte müssen diese Tanks permanent kühlen, um Explosionen zu verhindern.

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Zum Einsatz kommen unter anderem:

  • Spezialisierte Gefahrgut-Einheiten
  • Feuerwehrdrohnen zur Lageerkundung aus der Luft
  • Medizinische Einsatzteams
  • Ein Löschroboter für besonders gefährliche Bereiche

Zusätzlich wurde eine mehrere Kilometer lange Wasserleitung vom Fluss Słupia zur Brandstelle aufgebaut, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen.

Bewohner vorsorglich evakuiert

Die Polizei evakuierte acht Beschäftigte der Fabrik sowie rund 20 Anwohner aus der unmittelbaren Umgebung.

Nach bisherigen Informationen wurden keine Verletzten gemeldet.

Behörden warnen vor Rauch und Schadstoffen

Die dichten schwarzen Rauchwolken waren über viele Kilometer sichtbar. Wegen möglicher Schadstoffe in der Luft verschickte das polnische Rządowe Centrum Bezpieczeństwa eine Warnmeldung an Einwohner von Stolp/Słupsk und des umliegenden Landkreises.

Die Bevölkerung wurde aufgefordert:

  • Fenster und Türen geschlossen zu halten
  • Lüftungsanlagen abzuschalten
  • Aufenthalte im Freien auf das Nötigste zu beschränken
  • Sich von der Einsatzstelle fernzuhalten

Luftqualität wird überwacht

Die zuständigen Behörden führen derzeit kontinuierliche Messungen der Luftqualität durch, um mögliche Belastungen durch Rauchgase oder chemische Stoffe zu erkennen.

Da in der Fabrik Aerosolprodukte hergestellt werden, beobachten Experten die Situation besonders aufmerksam. Die Löscharbeiten dürften nach Einschätzung der Feuerwehr noch viele Stunden andauern.

Lage am Abend stabilisiert

Nach Angaben der Einsatzleitung konnte die weitere Ausbreitung des Feuers am Abend gestoppt werden. Dennoch bleibt die Situation wegen der vorhandenen brennbaren Stoffe angespannt. Die Einsatzkräfte werden die Brandstelle weiterhin überwachen und Nachlöscharbeiten durchführen, bis jede Gefahr ausgeschlossen werden kann.

Quelle: rmf24

Foto: Facebook/Pomorskie998

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