Die Unterschiede an der Kasse sind enorm

Studie: Welcher Supermarkt ist in Polen am günstigsten? 

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Die Preise für grundlegende Lebensmittel sind erneut gestiegen. Gleichzeitig können die Unterschiede zwischen den Handelsketten überraschen. Laut dem aktuellen Ranking von ASM SFA kostete der untersuchte Warenkorb im August in der günstigsten Kette 266,48 Zloty. In der teuersten Kette waren es 338,81 Zloty. Damit lagen mehr als 72 Zloty zwischen den beiden Preisen.

Lebensmittel in Polen werden erneut teurer

Im August sind die Preise für Lebensmitteleinkäufe in Polen erneut gestiegen. Der durchschnittliche Preis des untersuchten Warenkorbs lag bei 319,45 Zloty. Damit kostete er 0,68 Prozent mehr als im Vormonat und 0,58 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Untersuchung von ASM SFA umfasste 40 beliebte Produkte in 13 Handelsketten. Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie stark sich die Preise für einen vergleichbaren Einkauf zwischen den einzelnen Anbietern unterscheiden.

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Günstigster Supermarkt in Polen: Auchan an der Spitze

Den ersten Platz im August-Ranking belegte Auchan. Der durchschnittliche Preis des untersuchten Warenkorbs lag dort bei 266,48 Zloty. Im Vergleich zum Juli stieg der Preis damit um 1,82 Zloty. Gleichzeitig war Auchan der einzige Hypermarkt in der Untersuchung, der an der Spitze des Preisrankings lag.

Auf den nächsten Plätzen folgten die Cash-&-Carry-Ketten. Bei Makro Cash & Carry kostete der Warenkorb durchschnittlich 296,81 Zloty. Bei Selgros Cash & Carry waren es 306,03 Zloty. Für denselben Warenkorb zahlten Kunden damit bei Makro 30,33 Zloty und bei Selgros 39,55 Zloty mehr als bei Auchan.

Zwischen den niedrigsten und höchsten Preisen liegen mehr als 150 Zloty

Noch deutlicher werden die Unterschiede beim Vergleich der Extremwerte. Der günstigstmögliche Warenkorb, also ein Warenkorb aus den jeweils niedrigsten erfassten Produktpreisen, kostete 229,54 Zloty.

Wurden dagegen die jeweils höchsten erfassten Preise zugrunde gelegt, hätte derselbe Warenkorb 385,20 Zloty gekostet.

Damit zeigt die Untersuchung, wie stark der Preis für einen vergleichbaren Einkauf davon abhängen kann, in welcher Handelskette eingekauft wird.

Wo ist der Einkauf am teuersten? Netto bildet das Schlusslicht

Am teuersten war der Einkauf im August bei Netto. Der durchschnittliche Preis des Warenkorbs betrug dort 338,81 Zloty.

Im Vergleich zu Auchan lag der Unterschied bei 72,33 Zloty. Das entspricht einem um 27,15 Prozent höheren Preis für den untersuchten Warenkorb.

Preise stiegen in neun von 13 Handelsketten

Im August stiegen die Preise in neun der 13 untersuchten Handelsketten. Den stärksten Anstieg des durchschnittlichen Warenkorbpreises verzeichnete POLOmarket. Dort erhöhte sich der Wert um 6,9 Prozent. Den größten Rückgang gab es dagegen bei Aldi. Dort sanken die Preise der untersuchten Produkte um 4,47 Prozent.

Auch zwischen den verschiedenen Geschäftstypen zeigten sich Unterschiede. Am günstigsten war der Einkauf im August in Cash-&-Carry-Märkten. Dort kostete der Warenkorb durchschnittlich 301,42 Zloty.

In Hypermärkten lag der Durchschnitt bei 312,40 Zloty, in Supermärkten bei 325,27 Zloty. Den höchsten durchschnittlichen Warenkorbpreis hatten Discountmärkte mit 331,14 Zloty.

Vergleich basiert auf denselben Produkten und Mengen

Die Untersuchung von ASM SFA verwendet dieselben Produkte, Marken und Packungsgrößen. Dadurch lassen sich die Preise zwischen den einzelnen Handelsketten direkt vergleichen.

Zum untersuchten Warenkorb gehören unter anderem Milchprodukte, Fleisch, Wurstwaren, Fisch, Obst, Gemüse, Haushaltschemikalien, Kosmetikprodukte und Fette.

Quelle: fakt

Foto: magnific

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