Wie viel kostet der Nahverkehr in Polen?

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen alle. Bewohner, wie auch Touristen, die eine polnische Stadt besuchen. Doch die Preise für eine Fahrt sind nicht überall gleich. 

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Dienstag, 29. September 2020
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Symbolbild / Pixabay
Symbolbild / Pixabay

Computerspiele erweisen sich immer mehr als das polnische Exportgut. 2019 erreichten die Einnahmen 2,1 Mrd. Zloty. Computerspiele an der Weichsel werden von rund 440 Studios entwickelt. 

Dynamische Entwicklung

Das Land zählt zur Weltspitze der Computerspielebranche. Laut dem Bericht “The Game Industry of Poland” sind Computerspiele und das sog. Gamedev, also das Video Game Development eine junge, aber sehr dynamische Spalte der Kreativindustrie. 

Dem Bericht zufolge liefert Polen den Gamern auf der ganzen Welt jährlich rund 480 neue Spiele, die zu 96% im Ausland verkauft werden. Die Autoren der Studie stellten auch fest, dass gamedev in Polen jährlich um 30% wächst. Die Verkaufseinnahmen haben allein 2019 2,1 Mrd. Zloty überschritten

Riesiges Potenzial

In Polen gibt es rund 16 Mio. Gamer. Ein riesiger Markt. Deswegen werden auf dem Arbeitsmarkt nicht nur Informatiker, aber auch Designer, Entwickler, Handlungs- oder Tonspezialisten gesucht.

An der Weichsel gibt es derzeit 440 Studios, die Spiele entwickeln. In der Branche arbeiten in Polen knapp 10.000 Angestellte. Es sind vor allem kleine Teams, zwischen 6 bis 16 Personen (40% der Unternehmen). 10% der Studios beschäftigen 40 und mehr Arbeitnehmer und nur 10 Entwickler rühmen sich mit einer Belegschaft, die größer ist als 200 Personen. Die Beschäftigungszahlen wachsen seit 2017 ununterbrochen. 

Ein fetter Happen für die ganz Großen

Noch zieht es die ganz Großen nicht nach Polen. Marktführer wie EA oder Ubisoft haben hierzulande noch keine Filialen. Dies dürfte sich wohl schon bald ändern, denn die Experten beobachten einen interessanten Trend. Jedes Jahr verlegt mindestens ein Unternehmen aus der Branche ihren Standort, oft auch mit der gesamten Belegschaft und mit der technischen Hilfe, nach Polen. Die ganz fetten Jahre stehen somit der polnischen Spieleindustrie noch bevor.

Quelle: parp

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