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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Laut dem Beratungsunternehmen Grant Thornton gibt es Indizien, die auf steigenden Inflationsdruck deuten. So dürften auch die Preise in den kommenden Quartalen ansteigen.
Laut dem Beratungsunternehmen Grant Thornton gibt es Indizien, die auf steigenden Inflationsdruck deuten. So dürften auch die Preise in den kommenden Quartalen ansteigen.

Nach dem überraschenden Rückgang der Inflationsrate im Februar, brachte März auch eine unerwartete Verbilligung von Waren und Produkten.

Entgegen den Prognosen erreichte die Inflationsrate im März 1,4%, was einen Rückgang um 0,1% entspricht - informierte das Statistische Hauptamt GUS. Dies kommt insofern überraschend, denn erwartet wurde ein Anstieg auf 1,6%. Dementsprechend ist März bereits der vierte Folgemonat mit fallender Inflationsrate. Das statistische Hauptamt hat jedoch in der Aussendung keine detaillierten Angaben, über Waren und Produkte, die entweder teuer oder billiger wurde. Dies wird erst Mitte März angegeben. Zurzeit ist jedoch bekannt, dass Lebensmittel um 0,1% und Kraftstoffe um 0,9% billiger als im Vormonat waren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbilligten sich die Kraftstoffe um 2,3%. Lebensmittel sind wiederum um 3,7% teuer geworden.  

Preise werden steigen

Laut dem Beratungsunternehmen Grant Thornton gibt es Indizien, die auf steigenden Inflationsdruck deuten. So dürften auch die Preise in den kommenden Quartalen ansteigen. Darauf deutet auch eine Studie des Unternehmens, die besagt, dass bereits 44% der mittleren und großen Unternehmen, die Preise in den kommenden 12 Monaten anheben wollen. Dazu werden sie von der steigenden Nachfrage sowie dem Vertrauen in die Konjunktur in der Zukunft ermuntert.

Man darf nicht vergessen, dass sich steigende Löhne und steigender Konsum bei der Inflationsrate mit drei-vier Quartalen Verspätung bemerkbar machen. Wir können also davon ausgehen, dass die steigenden Arbeitskosten, die bereits 2017 spürbar waren, noch nicht von den Unternehmern auf die Kunden übertragen worden sind. Das wird aber wahrscheinlich in den kommenden Monaten passieren, also können die Preise tatsächlich steigen - erklärt Mariusz Maik von Grant Thornton.

Quellen: GUS / Grant Thornton

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