Heiraten in Polen: Tipps und Wissenswertes für den besonderen Tag

Eine Hochzeit in Polen ist ein besonders schöner Anlass, um das Land zu besuchen. In Polen zu heirateten bedeutet, einen feierlichen Anlass zu zelebrieren. Kein Wunder, dass Brautpaare diesen besonderen Tag lange vorbereiten. Polen hat seine eigenen Sitten und Gebräuche, wenn es ums Heiraten geht. Die Preise sind im Vergleich zu Deutschland nicht so hoch – ein guter Grund, warum nicht nur deutsch-polnische Paare in Polen heiraten, sondern auch rein deutsche Paare im Ausland den Bund der Ehe schließen wollen.

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Mittwoch, 11. Dezember 2019
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Zwei Oberschlesier veranstalten regelmäßig Studienfahrten in diese Region.

Studienfahrten nach Niederschlesien, in das Hirschberger Tal oder in die Kulturhauptstadt 2016 Breslau sind heutzutage gerade für deutsche Touristen üblich. Dabei spielt es kaum noch eine Rolle, ob ein Besucher seine familiären Wurzeln hier hat oder nicht. Neben dem bekannten Niederschlesien gibt es aber nur wenige Kilometer weiter östlich eine weitere Perle der  Kultur zu entdecken: Oberschlesien. Das ist nicht nur das Land der Schlote und Kohlengruben, sondern auch das Land herrlicher adeliger Schlösser, herzoglicher Residenzen sowie traumhafter Gebirgslandschaften. Oberschlesien liegt heute nämlich in zwei Staaten, zum größten Teil in Polen, aber auch in Tschechien. Seit 2012 bieten zwei Oberschlesier regelmäßig Studienfahrten in diese interessante Region: Herr Andreas Smarzly und Prof. Dr. Ralph Wrobel. Beide verbindet neben der Liebe zu ihrer Heimat auch das Interesse an der Geschichte des Landes.

Schloss Plawniowitz, Residenz der Magnatenfamilie von Ballestrem
Schloss Plawniowitz, Residenz der Magnatenfamilie von Ballestrem

Nachdem die beiden Oberschlesier seit Jahren Studienfahrten der Historischen Kommission für den Kreis Neustadt/OS e.V., zu dessen Vorstand Sie gehören, organisiert hatten, war es ihr Wunsch, ihre Heimat auch einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Deshalb veranstalteten sie im Jahre 2012 zum ersten Mal eine Studienfahrt unter dem Titel „Märchenschlösser und Residenzen in Oberschlesien“. Zwei weitere Reisen führten in den Folgejahren ebenso durch die Geschichte des Landes. Konzept der Reisen ist eine Kombination von Studien- und Urlaubsfahrt. So erhalten die Mitreisenden zu Beginn eine historische Einführung durch Prof. Wrobel im Schlosshotel. Auch während der Fahrt werden die historischen Zusammenhänge, also die ganze komplizierte Geschichte Oberschlesiens, erklärt. Dabei kommt aber auch das Vergnügen nicht zu kurz. Spaziergänge durch idyllische Schlossparks und ein gutes schlesisches Abendessen sind immer Bestandteil der Touren.

 

So wurde für die beiden ein Hobby zur Leidenschaft. Während Andreas Smarzly als Beamter in Rheinland-Pfalz tätig ist, unterrichtet Prof. Dr. Ralph Wrobel Volkswirtschaftslehre an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Beide publizieren aber regelmäßig Bücher und Aufsätze zur oberschlesischen Geschichte. Dabei verbinden sie häufig auch Familiengeschichte mit Regionalgeschichte und den großen historischen zusammenhängen. Auf diese Weise ist es ihnen beiden möglich, die Reiseteilnehmer in die Geschichte und Kultur Oberschlesiens zu entführen.

Schloss Moschen, Residenz der Magnatenfamilie von Tiele-Winkler
Schloss Moschen, Residenz der Magnatenfamilie von Tiele-Winkler

 

Vom 14. Bis 21. August 2016 fahren die beiden wieder nach Oberschlesien. Motto der diesjährigen Reise ist „Traumschlösser des Adels in Oberschlesien“. Besucht werden die Schlösser der Familie von Eichendorff ebenso wie die Magnatenschlösser in Plawniowitz, Moschen und Neudeck. Aber auch auf die Spuren der Ritterorden, der Johanniter in Gröbnig und des Deutschen Ritterordens in Freudenthal, geht es. Im Südosten des Landes werden zudem die Schösser in Pless und Saybusch besucht. Residiert wird in den Schlosshotels Stubendorf und im Kotulinski-Palast in Czechowitz-Dziedzitz. Weitere Informationen gibt es unter www.professor-wrobel.de.

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