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Parawaning an der Ostsee

Ausländische Urlauber sind oft verwundert, wenn sie die polnischen Strände zum ersten Mal sehen. Auf denen kann man nämlich wegen der vielen Windschütze – Parawan, nur wenig Sand sehen. Was für die Bewohner Polens völlig normal ist, ist für Ausländer ziemlich verrückt. Was haben also die Polen mit dem Parawan? 

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Dienstag, 17. September 2019
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Der erste Platz geht an das polnische Team!
Der erste Platz geht an das polnische Team!

Die Studenten der Bergbau-Hüttenakademie in Krakau gewinnen den von der NASA organisierten Wettbewerb für die beste Raumsonde. 

Den polnischen Studenten der Bergbau-Hüttenakademie in Krakau gelang es, vorbildlich eine Raumsonde zu starten und sie wieder auf der Erde landen zu lassen, wofür das Team fast die Höchstpunktzahl bekam. Während des Wettbewerbs CanSat Competition, der in den USA stattgefunden hat, besiegte Polen 59 Teams aus der ganzen Welt und landete auf dem ersten Platz. Der Wettbewerb wurde von der Nasa, der American Astronomical Society (AAS) und dem American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA) organisiert. Das Team AGH Space Systems war der einzige Vertreter Polens. 

„Wir gehören zu den wenigen, denen es gelungen ist, alle Wettbewerbsaufgaben zu meistern“, sagt Tomasz Buratowski, wissenschaftlicher Betreuer des Teams AGH Space System. 

Die Teilnehmer des CanSat Competition sollten selbstständig eine kleine Raumsonde bauen, die in der Lage sein würde, bestimmte Daten einzusammeln, z.B. Wetterdaten. Das Prüfgerät ähnelt einer Dose, deshalb nennt es sich CanSat. 

„Das polnische Prüfgerät wurde von sieben Personen konstruiert. Ein halbes Jahr arbeiteten die Studenten an mechanischen und elektronischen Lösungen sowie Computerlösungen, die es ermöglichen würden, die Wettbewerbsaufgaben zu meistern. Die Raumsonde wurde auf einer Höhe von 800 m von einer Rakete geschossen. Nachdem sich das Prüfgerät gelöst hatte, schwebte es nach unten mit einem Fallschirm. Das Fliegen sollte so stabilisiert werden, um eine fließende Aufnahme der Umgebung zu ermöglichen. Dann löste sich von dem Prüfgerät die Raumsonde und erreichte die Erde dank einem Propeller“, erklärt Buratowski. 

Während des Schwebens und der Landung zeichnete die Raumsonde Informationen über Temperatur, Höhe, Beschleunigung und Luftdruck auf und übermittelte sie dem Team. Der einzige Fehler war die zu häufige Sendung der Informationen und somit bekam das Team 98,56 Prozent der Punktezahl anstatt 100 Prozent.

Die spannendste Aufgabe bestand darin, ein rohes Hühnerei sicher in der Raumsonde zu transportieren. Es reiste in einer „Gepäckabteilung“. Der polnische CanSat brachte das Ei in unversehrtem Zustand zurück. 

„Die Wettbewerbsaufgaben werden jedes Jahr verändert, damit die Teilnehmer sich nicht langweilen”, erklärt Buratowski. „Das Ziel ist, den Studenten die Raumtechnologien näher zu bringen, damit sie in Zukunft in der Lage sind, bei Vorbereitungen von echten Raummissionen teilzunehmen.“

Quelle: polska.pl

 

 

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