Streik der Krankenschwestern. „Wir wollen den Hochbetrieb in Politik ausnutzen“

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Ein Warnungsstreik der Krankenschwestern und der Hebammen fand am Dienstag statt. Die Protestierenden verlangen eine Gehaltserhöhung um 1500 PLN, bessere Arbeitsbedingungen und die Feststellung der Krankenschwesternanzahl bei kontrahieren der medizinischen Dienstleistungen von dem Nationalen Gesundheitsfonds. 

In Polen gibt es ca. 270 Krankenschwestern. Gestern anstatt den Internationalen Krankenschwesterntag zu feiern, protestierten sie. Ein zweistündiger Streik wurde in diesen Einrichtungen organisiert, die sich gesetzmäßig auf der entsprechenden Etappe des Kollektivstreits befinden. In übrigen Einrichtungen arbeiteten die Krankenschwestern in schwarzen Hemden mit den Plaketten „Dieser Beruf stirbt aus“. Die Aktion wird von der Berufsselbstverwaltung unterstützt. 

Der Warnungsstreik wurde u.a. in zwei Krankenhäuser in Masowien durchgeführt. Ein symbolischer Protest fand in anderen Einrichtungen statt. Zofia Czyż, Mitglied der Staatsverwaltung der Gesamtpolnischen Arbeitsgewerkschaft der Krankenschwestern und Hebammen, erklärte, dass die Krankenschwestern nicht nur um bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, sondern auch um die Sicherheit der Patienten. Die Anzahl der Krankenschwestern pro Patienten müsse von dem Nationalen Gesundheitsfonds festgestellt werden. 

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Mehrere Hunderte Krankenschwestern und Hebammen aus kleinpolnischen Krankenhäusern umkreisten den Hauptring im Krakau. Alle trugen schwarze Kleidung. Mit den Protestierenden traf sich Andrzej Duda, der Präsidentschaftskandidat der Partei PiS (Recht und Gerechtigkeit). In Posen trugen die Krankenschwestern schwarze T-Shirts mit der Aufschrift „Die polnische Krankenpflege stirbt“. Weiter wurden Happenings organisiert. 

Die Krankenschwestern protestierten in ganz Polen. Ein gesamtpolnischer Protest solle im September stattfinden. 

 

Quelle: polskieradio.pl

 

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