Am Chopin-Flughafen in Warszawa / Warschau hat die Modernisierung der Sicherheitskontrollen begonnen. Im Rahmen des Projekts werden im Passagierterminal moderne Scanner installiert, welche die Abfertigung von Reisenden beschleunigen sollen. Bis zum Abschluss der Arbeiten müssen sich Passagiere jedoch auf vorübergehende Einschränkungen einstellen.
Die Flughafenverwaltung empfiehlt daher, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen. In einer Mitteilung heißt es: „Wir empfehlen den Passagieren, mit ausreichend zeitlichem Vorlauf am Flughafen einzutreffen.“
Die Modernisierungsarbeiten im Terminal werden schrittweise durchgeführt und sollen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein.
Neue Technologie soll Kontrollen beschleunigen
Nach Angaben des Flughafens dient die Investition nicht nur dem Erhalt eines hohen Sicherheitsniveaus, sondern auch der Verbesserung des Reisekomforts.
Geplant ist unter anderem die Einführung von Scannern der C3-Technologie. Diese ermöglichen die Kontrolle von Handgepäck, ohne dass größere elektronische Geräte wie Laptops, Tablets oder Kameras aus dem Gepäck genommen werden müssen.
Der Vorstandsvorsitzende der Polnischen Flughäfen (Polskie Porty Lotnicze), Łukasz Chaberski erklärte, dass bei Vorliegen der entsprechenden technischen und verfahrenstechnischen Voraussetzungen auch eine Anhebung der derzeitigen Flüssigkeitsbegrenzungen an Bord geprüft und kurzfristig beschlossen werden könne.
Flughafen warnt vor längeren Warteschlangen
Während der Bauarbeiten müssen Reisende mit längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen rechnen. „In dieser Zeit ist mit möglichen Einschränkungen beim Passieren der Sicherheitskontrolle zu rechnen“, teilte der Flughafen mit. Zudem empfiehlt die Flughafenverwaltung, sich unmittelbar nach Abschluss des Check-ins und der Gepäckaufgabe zu den Sicherheitskontrollen zu begeben.
Auch der Reiseveranstalter TUI Poland hat ähnliche Empfehlungen ausgesprochen. Das Unternehmen rät dazu, mindestens zwei Stunden vor Kurzstreckenflügen und mindestens drei Stunden vor Langstreckenverbindungen am Flughafen einzutreffen.
Flüssigkeitsregeln bleiben vorerst unverändert
Trotz der geplanten Installation neuer Scanner gelten derzeit weiterhin die bisherigen Vorschriften für Flüssigkeiten im Handgepäck.
Flüssigkeiten, Aerosole und Gele dürfen nur in Behältern mit einem Fassungsvermögen von maximal 100 Millilitern transportiert werden. Diese müssen in einem einzigen transparenten und wiederverschließbaren Beutel mit einem Gesamtvolumen von höchstens einem Liter verstaut werden. Bei der Sicherheitskontrolle muss der Beutel separat aus dem Handgepäck entnommen und gescannt werden.
Änderungen auch beim Fast-Track-Service
Die Modernisierung betrifft ebenfalls den Fast-Track-Service für die beschleunigte Sicherheitskontrolle. Nach Angaben des Flughafens werden einzelne Fast-Track-Bereiche während der Arbeiten zeitweise außer Betrieb genommen.
Gleichzeitig versichert die Flughafenverwaltung, dass während der gesamten Bauphase mindestens ein Fast-Track-Bereich verfügbar bleiben wird.
Informationen über mögliche Sperrungen oder Einschränkungen sollen laufend auf der Internetseite des Flughafens im Bereich des Fast-Track-Services veröffentlicht werden.
Quelle: interia
Foto: magnific