Für den neuen Brunnen auf dem Krakauer Hauptmarkt wurde der Entwurf des Architekten Michał Gdak zum Sieger eines Wettbewerbs gekürt. Insgesamt wurden 28 Projekte eingereicht.
Inspiration: Das Netz der Krakauer Flüsse
Der Siegerentwurf orientiert sich an den Flüssen und Bächen, welche die Entwicklung Krakaus über Jahrhunderte geprägt haben. Die Form der Brunnen-Skulptur soll dieses Wassernetz abstrakt darstellen.
Durch die metallische Struktur wird Wasser fließen und dabei einen dezenten, beruhigenden Klang erzeugen. Die Jury lobte insbesondere die Verbindung von Natur, Geschichte, Kunst und öffentlichem Raum.
Moderne Gestaltung mit Respekt vor dem historischen Umfeld
Nach Ansicht der Jury fügt sich der Entwurf harmonisch in die UNESCO-geschützte Altstadt ein. Besonders hervorgehoben wurde, dass die neue Brunnenanlage weder mit den Tuchhallen Krakau noch mit der Marienkirche Krakau konkurriert.
Professor Jan Tutaj erklärte, der Entwurf respektiere den historischen Charakter des Platzes und sei gleichzeitig zeitgemäß.
Auch als Aufenthaltsort gedacht
Der Brunnen soll nicht nur dekorativ sein. Geplant sind Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten, damit Besucher und Einwohner dort verweilen können. Die Stadt möchte damit einen neuen Treffpunkt im Herzen Krakaus schaffen.
Quelle: krakow
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