Der Indische Panzernashorn-Bulle „Czułek“ sorgt derzeit im Zoo Breslau/Wrocław für Begeisterung. In einem neuen Video zeigt der siebenjährige Neuzugang aus dem ungarischen Zoo in Szeged, dass er nicht nur imposant aussieht, sondern auch erstaunlich geschickt mit einem großen Ball umgehen kann.
Mit einem Augenzwinkern richtete sich der Zoo sogar an Robert Lewandowski:
„Czułek meldet sich einsatzbereit fürs Trainingslager! Chef, da wächst wohl Konkurrenz im Sturm heran. Stellt euch diesen Rammbock im weiß-roten Trikot vor – die gegnerischen Verteidiger melden sich bereits krank!“
Ein großes Talent am Ball
Auf den veröffentlichten Aufnahmen rollt Czułek den riesigen Ball über das gesamte Gehege, versucht, ihn hochzuheben, und zeigt dabei sichtlich Freude am Spielen.
In den sozialen Medien zeigen sich viele Zuschauer begeistert:
- „Groß, schwer und trotzdem schnell und beweglich.“
- „So manchem Profifußballer könnte er noch etwas beibringen.“
- „Czułek hat die Weltmeisterschaft gewonnen.“
Training für ein besonderes Treffen
Die gute Form könnte dem Nashorn schon bald zugutekommen. Viele Nutzer scherzen, dass Czułek für sein bevorstehendes Treffen mit der berühmten Nashornkuh Marusia trainiere.
Marusia wurde weltweit bekannt, nachdem ein kleiner Muntjak-Hirsch sie spielerisch attackierte – das Video ging rund um den Globus viral.
Czułek kam im Juni aus dem Zoo Szeged nach Breslau/Wrocław, um künftig für Nachwuchs zu sorgen. Im Alltag werden die beiden Tiere jedoch getrennt gehalten, da Indische Panzernashörner keine dauerhaften Paare bilden und nur während der Fortpflanzungszeit zusammengeführt werden.
Während Marusia weiterhin mit Muntjaks und Gibbons zusammenlebt, vertreibt sich Czułek die Zeit offenbar am liebsten mit seinem Fußballtraining.
Warum heißt Czułek eigentlich so?
Sein ursprünglicher Name lautet Csülök. Das ungarische Wort bedeutet „Schweinshaxe“. Für den Zoo Breslau/Wrocław wurde daraus die polonisierte Version „Czułek“, die bei den Besucherinnen und Besuchern schnell großen Anklang fand.
Quelle: wroclaw
Foto: Screenshot/Facebook – ZOO Wrocław