Maxi Zoo will in Polen kräftig wachsen und 100 neue Geschäfte eröffnen 

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Der deutsche Zoofachhändler Maxi Zoo will sein Geschäft in Polen in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Innerhalb von drei Jahren sollen dort fast 100 neue Filialen entstehen. Geplant sind sowohl klassische Märkte in Einkaufsparks als auch kleinere Geschäfte in dicht besiedelten Stadtvierteln. Gleichzeitig will das Unternehmen den Onlinehandel und schnelle Lieferungen ausbauen.

Die deutsche Fressnapf-Gruppe, zu der Maxi Zoo gehört, wächst weiter. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die Gruppe einen Umsatz von rund 1,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von knapp 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In diesem Zeitraum eröffnete die Gruppe 33 neue Geschäfte. Weltweit verfügt sie inzwischen über 2964 Filialen.

Maxi Zoo plant fast 100 neue Filialen in Polen

Auch in Polen geht die Expansion weiter. Ende des ersten Quartals 2026 betrieb Maxi Zoo dort 172 Geschäfte. Inzwischen sind es 186. Damit kamen seitdem 14 weitere Standorte hinzu. Nun sollen in den kommenden drei Jahren fast 100 weitere Filialen folgen. Polen zählt nach Angaben des Unternehmens zu den wichtigsten Wachstumsmärkten in Europa.

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„Wir planen, in Polen in den nächsten drei Jahren fast 100 weitere Geschäfte zu eröffnen. Wir wollen die besten Standorte in großen und mittelgroßen Städten abdecken“, sagte Wojciech Kamiński, Geschäftsführer von Maxi Zoo Polska, im Gespräch mit dem Portal dlahandlu.pl.

Nicht nur möglichst viele Geschäfte

Matt Simister, CEO der Fressnapf-Gruppe, betonte zugleich, dass es nicht allein um die Zahl der Filialen gehe. Das Unternehmen wolle „nicht Geschäfte eröffnen, nur um die Zahl der Standorte zu erhöhen“. Entscheidend sei vielmehr die Wahl des richtigen Standorts. Gesucht würden Orte, an denen Kunden tatsächlich nach einem solchen Angebot suchen, erklärte Simister.

Nach Angaben des Unternehmens ist Maxi Zoo inzwischen in nahezu jeder polnischen Stadt mit mehr als rund 70.000 Einwohnern vertreten. Trotzdem gebe es noch Potenzial für weitere Standorte. Das betrifft neue Städte ebenso wie Stadtteile größerer Metropolen. Dort fehlt nach Einschätzung des Unternehmens teilweise noch ein spezialisiertes Angebot für Tierhalter.

Klassische Märkte bleiben wichtig

Das wichtigste Filialformat bleibt der klassische Maxi-Zoo-Markt. Die Geschäfte verfügen in der Regel über eine Verkaufsfläche von rund 300 bis 400 Quadratmetern. Die Standorte befinden sich unter anderem in Einkaufsparks und Einkaufszentren. Wichtig sind außerdem eine gute Verkehrsanbindung und ausreichend Parkplätze.

Das spielt vor allem beim Kauf schwerer oder größerer Produkte eine Rolle. Dazu gehören beispielsweise Katzenstreu, große Futtersäcke oder größere Mengen an Dosenfutter. „Die Möglichkeit, mit dem Auto vorzufahren, den Kofferraum zu öffnen und die Einkäufe schnell einzuladen, beeinflusst häufig die Wahl des Geschäfts“, erklärte Simister.

Kleinere Geschäfte in den Städten

Parallel dazu baut Maxi Zoo das Format „Urban Store“ aus. Dabei handelt es sich um kleinere Geschäfte in dicht besiedelten Stadtteilen großer Städte. Solche Filialen gibt es unter anderem im Warschauer Stadtteil Praga und Miasteczko Wilanów.

Das Konzept soll kurze Einkäufe in Wohnortnähe ermöglichen. Kunden müssen dafür nicht extra zu einem Einkaufspark fahren. „Ein solcher Laden soll näher am Wohnort liegen und den Bedarf an bequemen Einkäufen abdecken, die sich mit alltäglichen Erledigungen verbinden lassen“, sagte Wojciech Kamiński.

Onlinehandel und schnelle Lieferungen sollen wachsen

Auch das Onlinegeschäft gewinnt für Maxi Zoo an Bedeutung. Das Unternehmen verfolgt ein Omnichannel-Modell. Dabei werden stationäre Geschäfte und Onlinehandel miteinander verbunden.

Der E-Commerce macht derzeit rund 12 Prozent des Umsatzes der Gruppe aus. Polen gehört dabei zu den wichtigen Märkten für diesen Vertriebskanal. Maxi Zoo will deshalb mehrere Bereiche verbessern. Dazu gehören der Onlineshop, die App und die Logistik. Auch schnelle Lieferungen sollen ausgebaut werden.

Das polnische Team will zudem das Quick-Commerce-Geschäft beschleunigen. Gleichzeitig soll der persönliche Kontakt zwischen Kunden und Mitarbeitern in den Filialen erhalten bleiben.

Maxi Zoo kommt aus Deutschland

Maxi Zoo ist eine internationale Kette von Zoofachmärkten. Das Unternehmen entstand 1990 in Deutschland. Eine Besonderheit der Filialen besteht darin, dass Kunden ihre Haustiere mit in die Geschäfte nehmen können. 

Quelle: wp

Foto: magnific

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