Mehr kostenpflichtige Parkplätze in Krakau / Kraków: Neue Zone rund um Błonia-Wiesen und Park Jordana 

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Seit letzten Montag können Autofahrer rund um die Błonia-Wiesen und den Jordan-Park nicht mehr kostenlos parken. Auch am Podgórski-Friedhof wird das Parken kostenpflichtig. Die Stadt Kraków / Krakau erweitert ihre Gebührenparkzone.

Am Montag, dem 10. August, wurde der Bereich der gebührenpflichtigen Parkplätze in Krakau / Kraków größer. Die Änderungen betreffen vor allem die Unterzone C. Sie umfasst künftig weitere Teile der Stadt. Außerdem verändert sich der Bereich der Unterzone B30 in der Nähe der Błonia-Wiesen.

Nach Angaben der städtischen Straßenverwaltung von Krakau / Kraków soll die Erweiterung die bisherigen Grenzen der Gebührenparkzone schließen und besser abgrenzen.

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Die Stadtverwaltung begründet die Ausweitung erneut mit Forderungen aus der Bevölkerung. „Die Erweiterung erfolgt auf Wunsch der Einwohner sowie der Bezirksräte, die Probleme mit der Verfügbarkeit von Parkplätzen melden“, teilte die Straßenverwaltung von Krakau / Kraków mit.

Besuch am Grab? Dann fallen Parkgebühren an

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft das Gebiet rund um den Podgórski-Friedhof. Die Unterzone C wird um den Bereich zwischen den Straßen Wielicka und Powstańców Śląskich erweitert.

Auch weitere Straßen rund um den Matecznego-Kreisel werden Teil der Gebührenparkzone. Betroffen ist ein Gebiet zwischen den Straßen Tischnera, Wadowicka und Kamieńskiego. Diese Bereiche liegen vergleichsweise weit vom Stadtzentrum entfernt. Der Matecznego-Kreisel selbst bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt, an dem mehrere Hauptverkehrsachsen zusammenlaufen.

Ausflug zur Błonia oder in den Jordan-Park? Parken wird kostenpflichtig

Auch Autofahrer in der Umgebung der Krakauer Błonia-Wiesen müssen sich auf Änderungen einstellen. Die Zone wird unter anderem auf die 3 Maja-Straße sowie die Studentenstadt der AGH und die Reymonta-Straße ausgeweitet. Gleichzeitig wächst die angrenzende Unterzone B30.

Damit müssen künftig auch Krakauer Einwohner für das Parken bezahlen, wenn sie den größten Park der Stadt, den Jordan-Park, die Błonia-Wiesen oder die Stadien von Wisła Kraków und Cracovia besuchen.

Die neuen Grenzen gelten seit Montag, dem 10. August. Bewohner und andere Nutzer der Gebührenparkzone können die entsprechenden Parkberechtigungen bereits online sowie vor Ort in einer Servicestelle der Gebührenparkzone erwerben.

Gebührenpflichtiges Parken in Krakau / Kraków: Wann gilt es?

Die Unterzonen B und C gelten von Montag bis Samstag zwischen 9.00 und 22.00 Uhr.

Anders sieht es in der Unterzone A aus, die das Zentrum von Krakau / Kraków umfasst. Dort gilt die Gebührenpflicht von Montag bis Sonntag zwischen 9.00 und 22.00 Uhr. Eine Ausnahme bilden verkaufsoffene Sonntage.

Wie viel kostet das Parken in Krakau / Kraków?

Einwohner mit Krakauer Karte zahlen in der Unterzone A 6 Zloty für die erste Stunde, 7 Zloty für die zweite und 8 Zloty für die dritte Stunde. In der Unterzone B liegen die Gebühren bei 5, 6 und 7 Zloty. In der Unterzone C kostet jede Stunde 4 Zloty, unabhängig von der Parkdauer. 

Für Personen, die nicht in Krakau / Kraków wohnen, gelten höhere Gebühren. In der Unterzone A kostet die erste Stunde 9 Zloty, die zweite 10 Zloty und die dritte 11 Zloty. In der Unterzone B sind es 8, 9 beziehungsweise 10 Zloty.

In der Unterzone C zahlen Autofahrer von außerhalb der Stadt 7 Zloty für die erste Stunde, 8 Zloty für die zweite und 9 Zloty für die dritte. Jede weitere Stunde kostet ebenso viel wie die erste.

Krakau / Kraków verfolgt eine Politik gegen den Autoverkehr

Krakau / Kraków versucht seit Jahren, den Autoverkehr einzuschränken. Kritiker verweisen jedoch darauf, dass die Maßnahmen vor allem zu immer größeren Staus geführt hätten. Die Gebührenparkzone wird regelmäßig erweitert. Gleichzeitig werden Straßen verengt und Parkplätze abgeschafft.

Die Stadt baut Fußgängerbrücken für Touristen und Brücken für Straßenbahnen. Bei Straßenbauprojekten gibt es dagegen nur wenig Bewegung. Eine Ausnahme bildet die Łagiewnicka-Trasse, die allerdings sprichwörtlich „auf freiem Feld“ endet.

Für zusätzlichen Unmut unter Autofahrern sorgte die geplante Einführung einer Umweltzone, die praktisch das gesamte Stadtgebiet umfassen sollte. Nach nur zwei Jahren im Amt wurde Oberbürgermeister Aleksander Miszalski abgewählt. Eine Rolle spielte dabei auch die Enttäuschung vieler Einwohner. Sie hatten erwartet, dass der neue Stadtpräsident die Verkehrspolitik seines Vorgängers Jacek Majchrowski nicht fortsetzen würde.

Quelle: interia

Foto: magnific

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