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Schuldner in Polen: Zahlungsbefehl – der schnellere Weg zum Vollstreckungsverfahren

Wenn ein Schuldner hartnäckig die Zahlung verweigert bleibt meistens nur noch die gerichtliche Geltendmachung der ausstehenden Forderung. Unten finden sie die Antwort auf die Frage, wie verklage ich meinen Schuldner in Polen um die Kosten des Verfahrens so niedrig wie möglich zu halten und sogleich die gerichtliche Entscheidung so schnell es nur geht zu erlangen.

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Donnerstag, 17. August 2017
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Mit Claudius Badura, dem Vorstandsvorsitzenden der Wirtschaftskammer „Schlesien”, sprach Krzysztof Świerc

Wie bewerten Sie die wirtschaftliche und investive Attraktivität der Woiwodschaft Oppeln und wie verhält es sich damit im Vergleich zu den angrenzenden Regionen Polens?

Kurz gesagt, ich bewerte sie hoch. Dies ist nach meinem Empfinden weitgehend auf die Regierenden der Region Oppeln zurückzuführen, da sie die ganze Zeit daran arbeiten und immer mehr Firmen zu uns holen. Ob die Woiwodschaft Oppeln aber attraktiver bzw. gleich interessant ist wie zum Beispiel die Woiwodschaft Niederschlesien, kann ich schwerlich beantworten. Es ist unbestritten, dass Niederschlesien auch polenweit eine besonders dynamische Region ist, wobei die direkte Nähe zu Deutschland hier ein sehr hilfreicher Faktor ist. Nicht ohne Bedeutung sind auch die vielen Hochschulen in der Region und insbesondere in der Hauptstadt Breslau, ihr gutes Niveau und damit verbunden auch die vielen Fachleute verschiedener Branchen. Das macht die Region Oppeln aber keineswegs schlechter! Sie ist ganz einfach anders, hat andere Stärken, die z.B. Niederschlesien nicht hat. Welche der beiden Regionen nun attraktiver ist, hängt daher meines Erachtens jeweils von den Gegebenheiten eines Unternehmens ab, also davon, was ein Unternehmer, ein Investor zu einem bestimmten Zeitpunkt erwartet und braucht und welche Branche er vertritt.

Es entstehen immer mehr Firmen aus den deutschsprachigen Ländern in der Region um Opplen, speziell aus Deutschland. Was ist hierfür der entscheidende Faktor?

Die Gründe dafür sind wirklich viele. Einen wesentlichen Einfluss darauf haben z.B. diejenigen Unternehmen, die bereits früher in der Region Oppeln investiert haben und sich bei uns auch heute gut weiterentwickeln. Ihre Mitbewerber und Kooperationspartner sehen dies und es ergibt sich daraus ein Synergieeffekt, indem noch weitere Investoren am Oppelner Land Interesse finden. Zudem haben wir hier auch eigene aufstrebende Firmen, die ebenfalls von ausländischen Unternehmen wahrgenommen werden, nicht zuletzt, weil diese mit ihnen lebhaft in Kontakt stehen. Die Folge ist, dass zahlreiche dieser Unternehmen, zumal solche aus den deutschsprachigen Ländern, eng mit ihnen kooperieren und letztlich oft auch selbst in die Oppelner Region kommen.

Können potenzielle Investoren eine Unterstützung durch die Wirtschaftskammer „Schlesien” erwarten? Wenn ja, welcher Art?

Wir sind vor allem darauf ausgerichtet, unseren eigenen Mitgliedern zu helfen, und zwar bei der Suche nach Kooperationspartnern und bei Kontaktaufnahmen mit Firmen von außerhalb der Region und des Landes. Wenn es dabei positive Erfahrungen gibt – und die gibt es auch meistens – dann gehen westeuropäische Firmen anschließend einen Schritt weiter und versuchen, in die Oppelner Region zu investieren. Nicht selten entscheiden sich die beiden Kooperationspartner dabei für gemeinsame Vorhaben und im Nachhinein sind die Beteiligten zufrieden. Ohne diesen Mechanismus und solche Kontakte könnte so mancher unserer Mitgliedsunternehmen übrigens kaum gesund funktionieren. So lässt sich also in aller Kürze das Profil unserer Unterstützung schildern und dieses ist, wie man sieht, bilateral.

Was halten Sie als Vorstandschef der Wirtschaftskammer „Schlesien” vom wirtschaftlichen Zustand Polens und der Woiwodschaft Oppeln und wo sehen Sie diese sagen wir einmal in zehn Jahren?

Die polnische Wirtschaft ist derzeit in einer sehr guten Verfassung, nachdem sie sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt hat. Ob dies allerdings den großen Konzernen zu verdanken ist, die in dieser Zeit zu uns gekommen sind, oder aber kleinen und mittelständischen Unternehmen, kann ich nicht beurteilen. Ich persönlich kenne mich besser mit den Letzteren aus, da nur solche unserer Kammer angehören. Diese haben zuletzt zweifellos kurzzeitig stagniert, ja es hat bei ihnen sogar gekriselt, aber sie haben sozusagen die Kurve gekriegt und kommen inzwischen wieder bestens voran. Dies zeigt sich u.a. daran, dass sie über ultramoderne Ausrüstung und Technologien verfügen. Dieses Potenzial übersetzt sich wiederum in wirtschaftliche Kraft und Entwicklung der Region und zeigt, welch immense Geldmittel in den letzten Jahren in kleine und mittelständische Unternehmen der Woiwodschaft Oppeln investiert worden sind. Wir liegen nämlich unter allen Woiwodschaften Polens, derzeit an dritter Stelle bei der Höhe der geflossenen EU-Zuwendungen! Diese Mittel sind auch gut genutzt worden und das Ergebnis ist geradezu blendend. Zahlreiche Firmen haben dank dieses Geldes einen kolossalen qualitativen Fortschritt gemacht, so dass sich für die Region im Hinblick auf die kommenden Jahre eine optimistische Zukunft abzeichnet.

Nehmen wir einmal an, dass eine Firma, die sich in der Oppelner Region niedergelassen hat, irgendwann einmal in Schwierigkeiten geraten ist. Sind Sie dann in der Lage, ihr effektiv eine helfende Hand zu reichen?

Ich kann es nicht eindeutig bestätigen. Das hängt weitgehend davon ab, was der betreffenden Firma zum gegebenen Zeitpunkt zu schaffen macht, denn wir haben ja kein Allheilmittel für alle. Mit Sicherheit aber sind wir durch unsere deutschen Wurzeln, die Deutschkenntnisse unserer Mitarbeiter und unserer zahlreichen Kontakte in der Region durchaus in der Lage, signifikant zu helfen. Wir können daher ganz unbesorgt an Unternehmer aus den deutschsprachigen Ländern appellieren: Wenn Sie irgendwelche Probleme bekommen, dann ist es für Sie sicherer und besser, sich an uns zu wenden als an jemand anders. Unsere Hilfe könnte dann nicht zuletzt darin bestehen, dass wir Ihnen zeigen, wie und wo Ihnen geholfen werden kann...

 

E-Paper #7/2017

Diesen Artikel finden Sie auch in unserer Digitalausgabe! 

 
 

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