Des Teufels Sandkasten

Pittoreske Orte werden oft als Naturwunder bezeichnet. Doch ist Mutter Natur für deren Entstehung immer nur allein verantwortlich? Kann diese Verantwortung der Mensch oder gar der Teufel übernehmen? Ja!

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Sonntag, 24. Januar 2021
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Symbolbild / Pixabay
Symbolbild / Pixabay

Waldbrände, knappes Wasser und unbezahlbarer Wohnraum: für Silicon Valley sieht es gerade nicht besonders gut aus. Über die letzten Jahrzehnte ist diese Gegend in der Nähe der Großstadt San Francisco in Kalifornien zum absoluten Mittelpunkt der Tech-Welt herangewachsen. Firmen wie Apple sind hier in den einfachen Garagen von kleinen Mittelstands Häusern entstanden, und führen heute die Welt der Technologie an. Der Name Silicon Valley bezieht sich auf das Silikon, dass in Computerchips verbaut wird, und die Computerindustrie hat dieses Gebiet zu einem der lukrativsten Standorte der USA gemacht. Doch genau diese Funktion als Nabel der digitalen Welt ist Silicon Valley mittlerweile zum Verhängnis geworden, denn der Wohnraum in den zerklüfteten Hügel des nördlichen Kaliforniens ist schon immer knapp gewesen. Klimawandel und intensive Landwirtschaft verknappen das Wasser, und die verheerenden Waldbrände schädigen der Luftqualität. Wie viele andere urbane oder semi-urbane Standorte wird natürlich auch Silicon Valley in den Zeiten der Pandemie weniger attraktiv, da die stetig steigenden Immobilienpreise zwangsläufig auch für eine enorme Dichte der Bevölkerung sorgen. Dementsprechend macht der internationale Tech-Sektor sich auf die Suche nach neuen Standorten, die mehr Platz und bessere Infrastruktur für neue Ideen bieten. Ein Ort, der immer weiter ins Blickfeld von Startups und etablierten Konzernen rückt, ist Polen. Durch eine ganze Reihe von Faktoren wird Polen immer attraktiver für Innovatoren aus dem Tech-Bereich, sowie für etablierte Firmen auf der Suche nach Platz für Expansionen und Vergrößerung. 

Dynamischer Nachwuchs

Ein großer Standort Faktor für Polen als ein Silicon Valley des Ostens ist ohne Frage die hohe Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Arbeitskräften. In den USA, eigentlich ein klassischer Rekrutierungszeit für die Tech Firmen, herrscht ein großer Engpass an Talenten. Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten gibt es in Polen eine hohe Anzahl von gut ausgebildeten Programmierern und Developerinnen, die einen optimalen Bewerberpool für Startups und Konzerne bilden könnten, da dass Verhältnis auf den Kopf gestellt ist: es fehlen zur Zeit noch die richtigen Arbeitgeber, um diesen Pool an Talenten richtig anzustellen. Dabei liegt laut einem jüngeren Vergleich der Harvard Business Review der polnische Arbeitsmarkt auf Platz 5 weltweit in Bezug auf Tech-kompatible Arbeitnehmer. Durch die durchschnittlich niedrigen Löhne in Polen winken hier auch erhebliche Ersparnisse für junge Startups, die gut ausgebildetes Fachpersonal suchen. 

Google und Microsoft wissen Bescheid

Auch große Firmen haben das Potenzial von Polen als Tech-Standort entdeckt, und entsprechend ambitionierte Projekte ins Leben gerufen, um dieses auszuschöpfen und ausbauen zu können. Der Google Campus in Warschau ist ein Beispiel für das Engagement des Riesens aus Silicon Valley in Osteuropa. Der Campus dient als Inkubator und Labor für Innovationen in der polnischen Hauptstadt, und zieht Talente aus der gesamten Region an. Auch Microsoft hat sich mit einer Milliarden Euro Investition an Polen gebunden, wie die die Firma aus dem amerikanischen Bundesstaat Washington im Mai dieses Jahr verlautbaren ließ. Das Projekt von Microsoft widmet sich vor allem dem Projekt der Digitalisierung und Cloud Computing und spiegelt das Engagement von Google Cloud, dass sich gerade mit neuen Initiativen vor allem an Unternehmen in Polen wendet.

Etablierte Firmen, neue Start Ups und dynamische Einzelunternehmer, die sich heutzutage in Polen niederlassen, genießen die beste Gesellschaft, denn laut dem letzten McKinsey Report könnte die Größe der polnischen Wirtschaft bis 2030 bis auf 890 Milliarden Euro anwachsen. Auch der hohe Anteil von VC Investoren, die in den letzten Jahren auf Polen als Standort gesetzt haben, hat diese Entwicklung mit befördert. Vor einem Jahrzehnt noch ein ökonomisches Sorgenkind der europäischen Gemeinschaft, steht Polen heute souverän auf den eigenen zwei Beinen da. 

Silicon Valley ist nicht mehr das, was es mal war

Ein letzter, wichtiger Punkt spricht für Polen als neuen Standort für Deep Tech: günstige Lebenskosten machen Polen zu einem enormen Kontrast zu vielen der beliebten Tech Hauptstädte. Silicon Valley und San Francisco sind für Normalverdiener kaum noch erschwinglich, und Menschen mit Familie haben immer mehr Schwierigkeiten, ausreichend Wohnraum für ihren Nachwuchs zu finden. Selbst für Personen, die sich nicht fest in Polen niederlassen wollen, gibt es Möglichkeiten von der erstarkenden Infrastruktur zu profitieren. Auch für Outsourcer bergen die günstigen Bedingungen von Polen als digitalen Standort eine breite Bandbreite an Möglichkeiten. Durch den Einsatz von VPN-Verbindung, also einer Verbindung über virtuelles privates Netzwerk ist es zum Beispiel auch möglich, sich Polen als virtuellen Standort zu sichern, selbst wenn man von anderen Orten aus arbeitet. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren. Im Gegensatz zu dicht besiedelten Regionen mit begrenzten Infrastruktur Kapazitäten hat Polen einen klaren Vorteil. Als Standort für Startups und Konzerne, die aktuell mit knappen Ressourcen arbeiten müssen, kann Polen mit Sicherheit auch für Tech-Talente in Remote Kapazitäten sorgen, die sich den tiefgreifenden Investitionen in die technologische Infrastruktur des Landes bedienen. 

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