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Sonntag, 11. April 2021
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Screenshot / Telewizja Sudecka
Screenshot / Telewizja Sudecka

Pstransse/Pstrąże ist die größte Geisterstadt Polens.

Bis heute erweckt diese Stadt großes Interesse. Es liegt in Niederschlesien 20 km von Bunzlau/Bolesławiec entfernt. Durch die Stadt fließt der Fluss Bober. In den Jahren 1975-1998 gehörte es noch zu der Woiwodschaft Jelenia Góra. Die Wohnblocks, welche sich mitten im Wald befanden sowie verlassene Gebäude, haben jahrelang einen großen Eindruck gemacht.

Im Jahre 1901 nutzen die Deutschen dieses Gebiet als Kaserne. Doch am 10. Februar 1945 wurde es von der sowjetischen Armee besetzt. Durch die Sprengung der Brücke über den Bober Fluss wurde Pstransse/Pstrąże von der Außenwelt abgetrennt. Es ist auch von der Landkarte verschwunden. Der militärische Teil der Stadt wurde vom zivilen Teil mit einer Mauer abgetrennt. Alles, was sich innerhalb des militärischen Teils befand, blieb streng geheim.

Nach dem Krieg gab es hier acht Wohnblocks, einen Kindergarten, eine Schule, ein Café ”Bajka“, ein Heizhaus, einen Spielplatz und einen Sportplatz. In der Kaserne befanden sich ein Gefängnis, Kontrollpunkte, ein Stadion, ein Schwimmbad, einen Garnisonsklub für Offiziere, Geschäfte, Lagerhäuser, eine Bibliothek, eine Post, ein Gesundheitszentrum, zwei Paradeplätze und ein Hotel.

Offiziell befand sich Pstransse/Pstrąże auf keiner Landkarte. Laut den Legenden soll die sowjetische Armee hier eine Atombombe gelagert haben. Beweise dafür gibt es aber keine.

Vor einigen Jahren wurde die Stadt vor allem unter Entdeckern und Liebhabern von Geheimnissen beliebt. Mit der Zeit haben sich hier Schrottsammler niedergelassen. Doch das ist schon Geschichte. 2016 hat man damit begonnen, die Geisterstadt zu zerstören. Nach Angaben der Armee, der das Gebiet gehört, begannen die Einrichtungen eine ernsthafte Bedrohung für die Menschen darzustellen, die sich dort meist illegal aufhielten. In einigen Videos von diesem Ort sieht man, dass der postsowjetische Teil der Gebäude komplett abgerissen worden ist. In dem postdeutschen Teil sind einige Gebäude erhalten geblieben, ebenso wie Silos, Schießstände und Bunker im nahen Wald. 

 

 

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