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Von den Verstorbenen trennt uns nur die Zeit - Die Schädelkapelle von Czermna

 

Sie lockt heran, ruft Unheimlichkeit hervor, bringt zum Nachdenken. Dieses einmalige Werk der religiösen Kunst ist ein besonderes Bild der Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen. Über die Schädelkapelle in Czermna erzählte PolenJournal.de der Reiseführer Sławomir Stasiak.

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Donnerstag, 13. Mai 2021
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Symbolbild / Pixabay
Symbolbild / Pixabay

Der Fahrradtourismus erfreut sich an der Weichsel einer immer größeren Beliebtheit. Doch die Infrastruktur im Lande gehört nicht zu den Besten. 

Die Polnische Tourismusorganisation (POT) veröffentlichte den Bericht „Turystyka rowerowa w Polsce“ (dt. Fahrradtourismus in Polen). Dort werden die Meinungen, Erfahrungen und Erwartungen der Radreise-Veranstalter und Touristen vorgestellt. 

Die Reiseveranstalter betonten, dass in Polen zwar viele neue Fahrradwege entstehen, sie jedoch nicht genügend gekennzeichnet sind. Es fehlt an einem Internetportal für Radfahrer, wo man Informationen zu allen Radwegen in ganz Polen und in der Nähe liegenden Übernachtungsmöglichkeiten finden könnte. Die Reiseveranstalter betonten, dass Touristen, besonders die, die aus dem Ausland kommen, eher auf Wegen abseits der Straßen fahren möchten. 

Auch das Übernachtungsangebot ist nicht ausreichend. An vielen Orten fehlt es an bestimmten Bequemlichkeiten. Es gibt zusätzlich zu wenige Hotels und Unterkünfte, wo man nur eine Nacht verbringen kann. Manche Reiseveranstalter sprachen sogar von einer Abneigung der Hotelbranche gegenüber Radfahrergruppen. 

Zusätzlich ist die Zusammenarbeit mit Transportunternehmen sehr schwierig. Nur wenige von ihnen bieten den Transport von Fahrrädern an. Auch der Transport von Rädern per Zug oder Bus ist erschwert. Im Lande fehlt es auch an professionellen Radverleihstellen.

Die Touristen selbst erwarten von den Radreise-Veranstaltern ein breites und umfangreiches Angebot. In den Übernachtungsorten sollte es eine sichere und bedachte Stelle für die Räder geben. Die Reiseveranstalter sollten den Radtransport absichern. 

Laut den Touristen sollten die Gruppen nicht zu groß sein, am besten aus maximal 12 Menschen bestehen und ein ähnliches Alter, Können und Kondition aufweisen. Integrationstreffen, Lagerfeuer und verschiedene Gruppenaktivitäten werden erwünscht. Die Radtourteilnehmer möchten nicht nur Fahrrad fahren, sondern auch die lokalen Sehenswürdigkeiten besuchen. Ein Teil der Touristen möchte auch andere Sportaktivitäten, wie Kajakfahren, ausprobieren. 

Die Touristen sind der Meinung, dass das Radwegangebot in Polen immer besser vorbereitet ist, doch immer noch nicht so gut ist, wie in den Niederlanden oder Deutschland. Es fehlt vor allem an einer guten Kennzeichnung, überdachten Haltestellen, Toiletten, Übernachtungsmöglichkeiten an den Radrouten und Lokalen, wo man etwas Warmes essen könnte. Die Radwege bilden kein größeres Netz. Ein Teil der Touristen findet, dass sie irgendwo im Wald enden, wo es keine weitere Möglichkeit gibt, die Reise fortzuführen. 

 

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