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Sonntag, 29. November 2020
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Große Mühle in Danzig/Gdańsk (Foto: Muzeum Gdańska / D. Kula)
Große Mühle in Danzig/Gdańsk (Foto: Muzeum Gdańska / D. Kula)

In der Großen Mühle in Danzig/Gdańsk wurde ein historisches Graffiti gefunden. 

Wenn es um Graffitis geht, gibt es verschiedene Meinungen. Die einen loben das, die anderen sehen es als Vandalismus an. Doch die Zeichnung, die in Danzig/Gdańsk gefunden wurde, habe einen historischen Wert. 

Graffiti ist eine Sammelbezeichnung für Kunst, die darin besteht, Gemälde, Unterschriften, Zeichnungen in einem öffentlichen oder privaten Raum mit Hilfe verschiedener Techniken, in der Regel mit Spraydose oder Pinsel, zu machen. Eine Form von Graffiti ist das so genannte "Scratching", also das Ritzen von Inschriften in die Oberfläche von Glas, Kunststoff oder Metall, früher auch auf Steinen und Ziegelsteinen. Der Brauch, auf Wände zu schreiben, um bestimmte Inhalte zu vermitteln, tauchte im antiken Athen um das vierte Jahrhundert v. Chr. auf. Nicht anders war es im Mittelalter in Danzig/Gdańsk, dabei sollte man daran denken, dass auch Baumaterialpartien mit den Zeichen des Herstellers signiert wurden. Manchmal wurden Anwesenheitsurkunden von einfachen Arbeitern, Studenten, Gefangenen oder Soldaten hinterlassen. Die Spuren unserer Vorfahren befinden sich an Orten, die schwer zu erreichen sind. Sie waren nur selten zu sehen, z.B. in der napoleonischen Kaserne auf der Festung Weichselmünde. Im Fall der Großen Mühle ist die Rede über die hier beschäftigten Mühlen- oder Bauarbeitern, die sie fast unter dem Dach des historischen Gebäudes zurückgelassen haben, sagte der Direktor des Historisches Museum der Stadt Danzig Waldemar Ossowski.

Wieso befinden sich die Inschriften so hoch?

Die in der Großen Mühle entdeckten Inschriften befinden sich in der Regel auf einem Ziegelstein. Die größte von ihnen ist etwa 50 x 30 cm groß. Dabei handelt es sich um Monogramme, Namen, Nachnamen und Daten, z.B. 1787, 1816 oder 1841/7.

Heute, nach dem Wiederaufbau 1960, gibt es im Inneren des Denkmals vier Stockwerke, aber früher waren es sogar bis zu acht. In den oberen Stockwerken befanden sich früher Lagerhäuser, weshalb es nicht notwendig war, auf das Gerüst zu klettern, um die Inschriften zu gravieren. "Aufgrund ihrer Lage werden sie nicht ausgestellt. Sie werden erst bei der nächsten Renovierung sichtbar sein. Wahrscheinlich in ein paar Dutzend oder mehr Jahren", erzählt die Entdeckerin der Inschrift, Dr. Katarzyna Darecka vom Architekturkonservatoriumsraum des Museums.

Die Konservierungsarbeiten begleiten die Bauarbeiten, die darauf abzielen, das Denkmal für Museumsfunktionen vorzubereiten. Am 28. Juni 2021 soll in der Großen Mühle in Danzig/Gdańsk ein neues Bernsteinmuseum eröffnet werden.


Foto: Muzeum Gdańska  / Katarzyna Darecka

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