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Von den Verstorbenen trennt uns nur die Zeit - Die Schädelkapelle von Czermna

 

Sie lockt heran, ruft Unheimlichkeit hervor, bringt zum Nachdenken. Dieses einmalige Werk der religiösen Kunst ist ein besonderes Bild der Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen. Über die Schädelkapelle in Czermna erzählte PolenJournal.de der Reiseführer Sławomir Stasiak.

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Sonntag, 16. Mai 2021
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Herbstansicht vom Park in Lomnitz.  Foto: Schloss Lomnitz
Herbstansicht vom Park in Lomnitz. Foto: Schloss Lomnitz

Die Schlösser im Hirschberger Tal werben für Urlaub mit Abstand und Genuss

Beherbergungsverbote haben manche Reiseträume platzen lassen und führten dazu, dass Reisende ihre Pläne ändern. „Wir hatten in den vergangenen Tagen eine Reihe von Anfragen von Gästen aus Berlin und anderen Großstädten, die kurzfristig eine Unterkunft suchten“, meint Elisabeth von Küster, Herrin auf Schloss Lomnitz. Ihr Schlosshotel liegt in der kleinen polnischen Gemeinde Łomnica, eine gute Autostunde von Görlitz entfernt. „In der weitläufigen Anlage und im Schlosspark finden die Gäste genügend Abstand, um auch unter den Bedingungen von Corona einen entspannten Urlaub zu verbringen“, sagt sie.

Schloss Lomnitz ist eines von mehreren Schlosshotels im Hirschberger Tal rund um Jelenia Góra (Hirschberg). Mit Blick auf den Gipfel der Schneekoppe hatten sich dort einst die Mitglieder der preußischen Königsfamilie und andere Adelige ihre Sommerpaläste bauen lassen. Nach der Wende zu neuem Leben erweckt, ist die Region heute auch für viele Reisende aus Deutschland wieder zu einem Sehnsuchtsziel geworden.

Gerade in Corona-Zeiten können die schön restaurierten Hideaways aber auch mit Ruhe, Abstand und viel Natur für sich werben. „Bei Wanderungen in den nahegelegenen Falkenbergen oder auf dem Landeshuter Kamm kann man nicht nur die schöne Landschaft genießen, sondern begegnet nur selten anderen Menschen“, weiß Elisabeth von Küster. So bestätigen auch andere Schlosshotels in der Region wie Staniszów (Stonsdorf), Pakoszów (Wernersdorf) oder Karpniki (Fischbach) eine steigende Nachfrage von deutschen Großstädtern, die in den herrschaftlichen Gemächern eine kleine Auszeit verbringen und sich ein wenig verwöhnen lassen möchten.



Herbstliches Schloss Fischbach. Foto: Schloss Fischbach

Auch Polen vermeldet seit einigen Wochen steigende Infektionszahlen, doch das Geschehen ist regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Für mehrere Woiwodschaften, darunter Pommern mit der Hauptstadt Gdańsk (Danzig) oder Kleinpolen rund um Kraków (Krakau), musste das Robert-Koch-Institut eine Reisewarnung aussprechen. Die südwestlich gelegene Woiwodschaft Niederschlesien, zu der auch das Hirschberger Tal gehört, weist hingegen deutlich geringere Zahlen auf, sodass Reisen dorthin nach wie vor ohne Einschränkungen möglich sind.

Die steigenden Infektionszahlen haben indes auch die polnische Regierung zum Handeln veranlasst. So gelten landesweit seit dem 17. Oktober strengere Regeln, um die weitere Ausbreitung des Virus zu bremsen. Generell können Restaurants nur noch bis 21 Uhr besucht werden, danach dürfen Speisen nur zum Mitnehmen angeboten werden. Außerdem wurden die Zahlen von Teilnehmern für öffentliche und private Veranstaltungen reduziert, Sportveranstaltungen finden ohne Publikum statt und auch Schwimmbäder, Aquaparks und Fitnessstudios müssen schließen. Die Maskenpflicht gilt bereits seit einigen Tagen für alle öffentlichen Bereiche.

 „Trotz dieser Einschränkungen versuchen wir, unseren Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten“, sagt Elisabeth von Küster. So wird das Frühstück oder Abendessen auf Wunsch auch aufs Zimmer gebracht. „Beim Spaziergang durch den weitläufigen Schlosspark, der sich jetzt in seinen schönsten Farben zeigt, kann man die Probleme des Alltags gut für eine Weile ausblenden und neue Kräfte tanken.“ Für den Herbst haben alle Schlosshotels im Hirschberger Tal besondere Arrangements geplant, bei denen sie Ihre Gäste auch kulinarisch verwöhnen möchten.

Das Hirschberger Tal der Schlösser liegt etwa eine Autostunde von Görlitz entfernt.

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