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Von den Verstorbenen trennt uns nur die Zeit - Die Schädelkapelle von Czermna

 

Sie lockt heran, ruft Unheimlichkeit hervor, bringt zum Nachdenken. Dieses einmalige Werk der religiösen Kunst ist ein besonderes Bild der Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen. Über die Schädelkapelle in Czermna erzählte PolenJournal.de der Reiseführer Sławomir Stasiak.

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Sonntag, 16. Mai 2021
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Foto:Jacek Karnowski Prezydent Miasta Sopotu/Facebook
Foto:Jacek Karnowski Prezydent Miasta Sopotu/Facebook

Während der Renovierungsarbeiten in der Kapelle Stella Maris in Zoppot/Sopot wurde eine 100-jährige Flasche mit einem Brief entdeckt.

Dass man bei Renovierungsarbeiten auf verschiedene Überraschungen stoßen kann, war zwar klar, dennoch erlebt man in so einem Moment einen kleinen Schock. Dies passierte auch der Konservatorin, die die Renovierung der Kapelle Stella Waris in Zoppot/Sopot überwacht, Karolina Niemczyk-Bałtowska. Sie entdecke eine alte Flasche, die früher für den Likör "Weinbrand Verkhnitt" genutzt wurde. Das Alkoholgetränk wurde damals in der Fabrik "Pod drzewem palmowym" (dt. Unter einer Palme), die Bernhard Müller gehörte, produziert. Doch nicht nur das 100 Jahre alte Glas erweckte die Neugier, sondern vor allem der Inhalt der Flasche. Dort befand sich ein Blatt Papier, das man gar nicht so einfach herausholen konnte. Dafür musste die Flasche aufgeschnitten werden. Bei dem Inhalt der Flasche handelte es sich um einen Brief, genauer gesagt um eine Zeitkapsel, auf die man bei Renovierungsarbeiten antiker und alter Gebäude stoßen kann. Es ist eine Nachricht aus der Vergangenheit für die nächsten Generationen.

Den Brief, der in der Stella Waris Kapelle gefunden wurde, haben fast vor 100 Jahren drei Arbeiter geschrieben, die beim Bau der Kapelle tätig waren. "Ausgeführt durch (unleserlicher Firmenname) an der Danziger Strasse. Dabei arbeiteten: Bruno Müller – Stuck, Rudolf Wagner, Franz Bialke, Joseph Rietz. Sopot, 4. August 1928. Trink, trink Brüderlein, trink! Gibt es noch weißen (Wein) mit Punkt?". Die letzten beiden Zeilen sind der Beginn eines bekannten Trinkliedes. Die gefundene Karte soll zu Instandhaltungsarbeiten übergeben werden. Des Weiteren möchte das Museum in Zoppot/Sopot die Schicksalsschläge der Arbeiter untersuchen, die bei den Bauarbeiten der Kapelle tätig waren.

Die 1928 gebaute Stella Maris Kapelle wurde in das Denkmalregister eingetragen. Sie wurde am Ende des Marientals/Dolina Marii erbaut, der heutigen Kreuzung der Jacka Malczewskiego Straße und der Niepodległości-Allee. Sie wurde vom besten Architekten aus Zoppot/Sopot entworfen – Paul Puchmüller. In der Kapelle befindet sich ein Sockel mit einer Skulptur der Muttergottes mit Kind. Die Statue wurde in Düsseldorf hergestellt.

 

 

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