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Geisterstädte in Polen

Früher war in diesen Orten viel los. Heute sind sie menschenleer, wachsen mit Pflanzen zu, verrotten und verkommen. Wo gibt es in Polen solche Geisterstädte?

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Mittwoch, 26. Januar 2022
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Symbolbild / Pixabay
Symbolbild / Pixabay

Das Tatra-Gebirge ist ein beliebtes Reiseziel der polnischen Touristen. Die malerischen Aussichten locken nicht nur passionierte Bergsteiger, aber auch ganze Familien auf die Gipfel. Wegen des riesigen Interesses kommt es zu Behinderungen auf den Wanderwegen.

Im August boomt es im Tatra Gebirge. Das meist gute Wetter und das näher kommende Sommerferienende bringen die Menschen dazu, noch die letzten freien Momente zu nutzen. Viele entscheiden sich für einen Wandertrip im höchsten Gebirge Polens. Die beliebtesten Ziele der Touristen sind der Gipfel Giewont oder das Meerauge/Morskie Oko. 

Die Leitung des Tatra-Nationalparks warnt die Besucher vor überfüllten Wanderpfaden, Stau und Schlangen direkt vor den Gipfeln. Deutlich zu sehen ist es im Fall von der Meeraugspitze/Rysy oder dem Adlerpfad/Orla Perć. Den Touristen wird geraten, einen der weniger bekannten Wege zu wählen, wie z. B. den Pfad ins Tal Dolina Małej Łąki.

Eine gute Alternative

Die meisten Polen wissen, dass das Tatra-Gebirge auf der Grenze zwischen Polen und der Slowakei liegt, aber nur die wenigen entschieden sich für die slowakischen Wanderwege. Die am 7. August durchgeführte Zählung der Touristen im slowakischen Teil der Tatra zeigte, dass sich an diesem Tag um die 18,5 Tausend Touristen für die dortigen Pfade entschieden haben. Zum Vergleich: Im polnischen Teil der Berge wurden in den Vorjahren im August fast 40. 000 Aufstiege täglich registriert. 

Die Leitung des Nationalparks bittet  die Wanderer, den öffentlichen Transport zu den Pfaden zu nutzen, da die Kapazitäten auf den Parkplätzen schon am frühen Morgen knapp sind.

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