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Die kaschubischen Steinkreise

Tief in einem Wald in der Kaschubei befinden sich Steinkreise, die man als das “polnische Stonehenge” bezeichnet. Man sagt, dass sie von Außerirdischen gebaut wurden und ihre Kraft Einfluss auf das Befinden von Menschen nehmen soll. Wie viel Wahrheit steckt jedoch dahinter? Darüber spricht mit PolenJournal.de Piotr Fudziński vom Archäologischen Museum in Gdańsk/Danzig. 

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Samstag, 06. Juni 2020
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Park in Rusowo mit Platane vor dem Frühlingserwachen. Foto: Klaus Klöppel
Park in Rusowo mit Platane vor dem Frühlingserwachen. Foto: Klaus Klöppel

Der berühmte preußische Gartenbaumeister Peter-Joseph Lenné hinterließ nicht nur rund um Berlin seine Spuren, sondern auch in Pommern. Unter anderem gestaltete er den ehemaligen Schlosspark von Rusowo (Rützow). In die verwunschene Grünanlage ist es nur ein kurzer Ausflug von den quirligen Seebädern Kołobrzeg (Kolberg) oder Ustronie Morskie (Henkenhagen).

Das mittelalterliche Angerdorf Rusowo wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt, doch steinzeitliche Funde belegen, dass der Ort schon sehr viel länger besiedelt war. Als der reiche Kolberger Kaufmann Ernst Schröder 1807 das Dorf erwarb, ließ er sich dort einen kleinen Palast mit Orangerie, griechischem Tempel und Festungsturm erbauen. Peter-Joseph Lenné entwarf spätere den 37 Hektar großen naturalistisch-romantischen Park mit Wiesen, einem Teich und künstlichen Inseln. Der Palast wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geplündert und zerstört, nur noch Teile der Fundamente und eine alte Freitreppe erinnern heute daran. Von der einstigen Neptunsäule auf einer Insel blieb nur der Sockel erhalten. Doch der nach und nach verwilderte Park wurde schon 1976 ins Denkmalregister aufgenommen und 2002 einer ersten Erneuerung unterzogen. Zuletzt wurden vor wenigen Jahren im Rahmen eines deutsch-polnischen Projekts zweisprachige Infotafeln aufgestellt und Wege erneuert. So wird das landschaftliche Kleinod zunehmend von Touristen entdeckt, die an der polnischen Küste ihren Urlaub verbringen.



Dorfkirche in Rusowo. Foto: Carsten Wolf/Travel-Netto

Ein Naturlehrpfad führt vorbei an exotischen Sträuchern, aber auch an einer Reihe von sehr alten Bäumen, von denen einige als Naturdenkmale geschützt sind. Dazu gehören eine fast 300 Jahre alte Pappel und einige prachtvolle Winterlinden. Bei einer Inventarisierung wurden insgesamt 26 verschiedene Baumarten erfasst. Der Park liegt an einem rund 30 Kilometer langen Rundwanderweg, der von Ustronie Morskie aus auch zu zwei der ältesten Eichen Polens führt, die etwa 640 und 800 Jahre alt sind. In Rusowo selbst lohnt auch ein Besuch der mehr als 600 Jahre alten Feldsteinkirche, die zu den ältesten Sakralbauten der Region zählt. Am Rande des Ortes gibt es zudem einen Golfplatz mit neun Löchern, der zum Ferienbauernhof „Alte Farm“ gehört.

Carsten Wolf, Geschäftsführer des in Kolberg ansässigen Reiseveranstalters Travel-Netto empfiehlt einen Besuch in Rusowo besonders im Frühling, wenn dort die Natur erwacht. Um den Park ein wenig bekannter zu machen, widmet ihm der Reiseveranstalter ein deutschsprachiges Video auf seinem eigenen Youtube-Kanal.

Rusowo liegt knapp 20 Kilometer südöstlich von Kolberg, nach Henkenhagen sind es etwa zehn Kilometer. In beiden Ferienorten bietet Travel-Netto zahlreiche Unterkünfte an.

Mehr zur Region unter www.travelnetto.de

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