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Ein Stück Ägypten in Polen - die bekanntesten Pyramiden an der Weichsel

 

 

Die riesigen Pyramiden aus Ägypten kennt jeder. Doch kaum einer weiß, dass auch in Polen solche Bauwerke  zu finden sind. Manche sind sogar älter als die weltbekannten Sehenswürdigkeiten. 

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Donnerstag, 16. September 2021
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Foto: Piotr Tomaszewski (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons
Foto: Piotr Tomaszewski (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons

Sandomir (poln. Sandomierz) ist eine schöne Stadt, gelegen im Osten Polens, mit einer turbulenten Geschichte und interessanten Legenden. Die Stadt wird in Polen das "Kleine Rom" genannt, weil sie genauso wie die Ewige Stadt auf sieben Hügeln liegt und zahlreiche Kellergewölbe besitzt.

Die Stadt Sandomierz liegt am Zusammenfluss der Flüsse Weichsel und San. Sie wurde das erste Mal in den Chroniken im 10 Jh. erwähnt und ist jahrhundertelang die wichtigste Stadt in der Region gewesen. Gelegen an der Via Regia -  einem der wichtigsten Handelswegen des Mittelalters, der von Spanien bis Russland führt -  baute sie ihr Reichtum auf dem Handel auf, aber ihre günstige Lage zog nicht nur Kaufleute an; mehrere Male wurde sie von Litauern und Tataren geplündert.

Heute zieht sie keine Räuber mehr an, sondern Touristen, die ihre Sehenswürdigkeiten, die Architektur die umfangreichen Sammlungen in den Museen bestaunen wollen. Auch ihre malerische Lage an der Weichsel zieht jedes Jahr Besucher an und nicht jede Stadt hat Löss Schluchten in ihren Grenze, die zum Spazieren gehen und zum Kontakt mit der Natur einladen.

In diesem Monat wurden die unterirdischen Gänge wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es ist zwar ein kleiner Teil von dem was einmal unter der Stadt gewesen ist, dennoch sehenswert. Die Stadt hat die Gänge vor Kurzem zurückbekommen und stellt sie nun den Besuchern zu Verfügung, sie werden regulär mit neuen Exponaten ausgestattet.

Die Stadtverwaltung führt auch Gespräche mit der Salzmine in Bochnia, damit man auch deren Exponate in den Gängen bewundern kann. Es werden u. a. Geräte zu sehen sein, welche die Bergarbeiter bei ihrer Arbeit benutzen. Man wird sie in der hier von Bergmännern erbauten Strecke zu sehen bekommen.

Sandomir hat nicht nur unter Tage etwas zu bieten, auch auf der Oberfläche kann man seine Augen an den vielen Sehenswürdigkeiten, wie der Ring oder die Romanisch-Gotische St. Jakob Kirche erfreuen. Die Kirche ist nicht nur eine Perle der mittelalterlichen Architektur, sondern auch ein Teil des Kleinpolnischen Jakobsweges, der zu den Jakobswegen in Europa gehört. 

Sandomierz ist eine grüne Stadt und man bekommt dies nicht nur auf den Fotos aus der Vogelperspektive zu sehen. Sie ist eine der wenigen Städte in Polen, die sich mit einer Löss Schlucht rühmen können. Die St. Hedwig Schlucht ist ideal für Touristen, die an den heißen Tagen etwas Abkühlung und Erfrischung suchen und sich nebenbei nach Kontakt mit der Natur sehnen. Der örtlichen Legende nach spazierte Königin Hedwig jeden Tag den Hohlweg entlang, als sie zum Beten in die Kirche ging.

Eine andere Legende, die mit den unterirdischen Gängen der Stadt verbunden ist, handelt von der mutigen Halina, die Sandomir vor den Tataren rettete, jedoch in dem Labyrinth unter der Stadt, mit den Feinden eingeschlossen ihren Tod fand.

 

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