Tauchen in Polen? Warum nicht!

Tauchen ist heutzutage auf der ganzen Welt sehr beliebt. Auch in Polen. Im Land an der Weichsel gibt es ausreichend Möglichkeiten, das neue Hobby auszuüben. 

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Freitag, 19. August 2022
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Foto: Maksym Kozlenko/Wikimedia Commons
Foto: Maksym Kozlenko/Wikimedia Commons

Das Essen ist ein untrennbares Element der Kultur eines Landes. Wenn man einen neuen Ort besucht, dann sollte man unbedingt die lokalen Spezialitäten probieren. Lassen Sie sich auf eine Reise durch die kulinarischen Regionen Polens einladen und entdecken Sie die regionalen Gerichte.

Podhale 

Wer das polnische Tatra-Gebirge schon einmal besucht hat, weiß, dass viele Bergbewohner, auch Góralen genannt, sich mit der Schafzucht beschäftigen. Deswegen ist die Schafmilch die Basis für die regionale Küche. Vor allem beliebt ist der Oscypek - ein geräucherter Hartkäse mit salzigem Geschmack. Der Oscypek ist in ganz Polen bekannt und seit 2008 ist er als polnisches Regionalprodukt durch das EU-Recht geschützt. Die Touristen essen ihn am liebsten mit einer Moosbeermarmelade. 

Podlachien/Podlasie

Podlachien ist die Region im Osten Polens, an der Grenze zu Belarus. Wenn man an Podlachien denkt, kommen als erstes die Wisents, die in dem Nationalpark Białowieża leben, in den Kopf. Der Wisent ist ja auch das Symbol des beliebten polnischen Wodkas Żubrówka und des Bieres Żubr. Wenn es aber um das Essen geht, dann ist in Podlachien die Kartoffel sehr populär. Sie ist die Grundzutat in vielen Gerichten wie z.B. Keilchen, Kartoffelkuchen oder eine Art Kartoffelwurst, also ein Schweinedarm, gefüllt mit Kartoffelpüree und angebraten, sodass es von außen wie eine Wurst aussieht. 

Lublin

Wenn Sie Zwiebeln mögen, dann ist Cebularz in der Lubliner Region ein must-have für Sie. Genau wie der Oscypek ist er auch durch das EU-Recht als Regionalprodukt geschützt. Die Cebularz-Tradition kommt aus dem 19. Jh. und die ersten, die das Gebäck zubereitet haben, waren die Juden. Der Cebularz ist ein rundes Weizengebäck mit einem Durchmesser von ca. 15 cm und es ist mit Zwiebeln und Mohn bedeckt. Diese Verbindung klingt komisch, aber denken Sie daran: Versuch macht klug!

Schlesien/Śląsk

Die schlesische Küche als eine Küche des Grenzgebiets wurde durch Einflüsse aus Deutschland, Polen, Tschechien und Österreich geprägt. In einem schlesischen Restaurant werden Sie dank der Vielfalt an Gerichten eine sehr große Auswahl haben. Bestimmt werden Sie auf solche Speisen stoßen wie: Frikadellen, Brotsuppe, Häckerle oder Panschkraut. Wenn man aber einen echten Schlesier nach einem typischen Gericht fragt, sagt er eines: Rinderrouladen mit Rotkohl und Gummiklößen. In der Region ist es schon seit langer Zeit eine Tradition, immer am Sonntag zu Mittag die leckeren Fleischrollen zu essen. 

Kujawien/Kujawy

Die regionale Speise aus Kujawien wird nicht jeder mögen. Czernina, also Blutsuppe ist, wie der Name schon sagt, eine Suppe mit Entenblut. Weitere Zutaten, die ihr einen süß-sauren Geschmack verleihen, sind Zucker, Essig und oft auch getrocknete Pflaumen, Birnen und Kirschen. Manchmal kann man den Namen “czarna polewka” (schwarze Suppe) hören. In der altpolnischen Tradition wurde die schwarze Suppe einem Mann serviert, um einen Heiratsantrag abzulehnen. Diese Tradition wurde in dem Buch von Adam Mickiewicz “Pan Tadeusz” erwähnt. Sind Sie so mutig, die Blutsuppe zu probieren?










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