Die kaschubischen Steinkreise

Tief in einem Wald in der Kaschubei befinden sich Steinkreise, die man als das “polnische Stonehenge” bezeichnet. Man sagt, dass sie von Außerirdischen gebaut wurden und ihre Kraft Einfluss auf das Befinden von Menschen nehmen soll. Wie viel Wahrheit steckt jedoch dahinter? Darüber spricht mit PolenJournal.de Piotr Fudziński vom Archäologischen Museum in Gdańsk/Danzig. 

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Samstag, 06. Juni 2020
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Park der heiligen Miniaturen, Foto: Magdalena Kwas, PolenJournal.de
Park der heiligen Miniaturen, Foto: Magdalena Kwas, PolenJournal.de

Olschowa/Olszowa liegt nur 9 km vom Breslauer Bischofspalast in Ujazd/Ujest entfernt. In diesem kleinen Dorf, das rund 350 Einwohner zählt, kann man die schönsten Beispiele der kirchlichen Architektur im Kleinformat bewundern. Natürlich ist das Gefühl anders, wenn man vor dem Kölner Dom oder der Kathedrale Notre Dame steht, doch hier im Park der heiligen Miniaturen kann man sich alle Einzelheiten dieser architektonischen Prachtstücke aus der Nähe ansehen. 

Der Park wurde auf den Fundamenten alter, beschädigter Gebäude errichtet, die höchstwahrscheinlich aus dem Jahr 1825 stammen. In diesen Gebäuden befanden sich einst ein Schweinestall, einige Wirtschaftsräume und ein Gestüt. Auf dem ehemaligen Landgut befanden sich Koppeln, ein Teich und ein Wohngebäude. 

Die Rettung für das Gelände und die übrig gebliebenen Gebäude kam 2011, als sie von Joanna und Aleksander Materla gekauft wurden. Die neuen Eigentümer sicherten die Umgebung und die verfallenen Mauern. Die Renovierung dauerte fast 3 Jahre. In dieser Zeit wurde ein weitläufiger Gartenbereich aufgebaut, in dem sich heute 18 Miniaturen aus aller Welt befinden, darunter der Kölner Dom, der Petersdom aus dem Vatikan, der Markusdom aus Venedig, das Heiligtum auf Sankt Annaberg, die Wawel-Kathedrale aus Krakau/Kraków, die Kathedrale Notre Dame aus Paris oder das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Fatima aus Fatima. Die Miniaturen wurden in Werkstätten in Gnesen/ Gniezno, Breslau/Wrocław und Krakau/Kraków geschnitzt. 


Park der heiligen Miniaturen, Foto: Magdalena Kwas, PolenJournal.de

Der Garten wurde mit Blumen und Zierbäumen bepflanzt, zahlreiche Bänke und Pavillons wurden hineingestellt. Der Teich wurde gereinigt und wieder in Betrieb genommen. Im Park selbst gibt es einen Kinderspielplatz und einen Seilpark. 

Ein Hotel, ein Hochzeitssaal und ein Restaurant wurden in gesicherten, renovierten und restaurierten Gebäuden errichtet. Hier steht die Vergangenheit und Tradition im Kontrast zu modernen Elementen. Auf der einen Seite gibt es die erhaltene Fassade und den dominierenden Landhausstil, auf der anderen das moderne Gebäude mit der Restaurantküche, das durch die dunklen Glasscheiben den Blick auf sich lenkt. 


Park der heiligen Miniaturen, Foto: Magdalena Kwas, PolenJournal.de

Die Modernität wird auch durch die Tatsache ergänzt, dass es in der Nähe eine Sonderwirtschaftszone gibt, die dank einer ganzen Gruppe internationaler Unternehmenvoller Leben ist. 

Der Park der heiligen Miniaturen ist ein Ort sowohl für Familien mit Kindern, wie auch für Geschäftsreisende. Die Unterkunft bietet viele Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen - sei es am Wasser oder zwischen den berühmtesten Gebäuden der Welt. Außerdem kann man im Restaurant traditionelle Gerichte der regionalen Küche probieren. 

Die Touristen, die den Park schon besucht haben, sind verzaubert. „Der Park ist groß und übersichtlich. Sie können hier den ganzen Tag verbringen, sei es als Rentner oder als Kind. Die gepflegte Umgebung lädt ein, länger zu bleiben." - erzählen gegenüber PolenJournal.de Dorota und Herbert, die aus Düsseldorf nach Olschowa/Olszowa kamen. "Es ist sehr schön, dass es neben dem Park einen Spielplatz gibt. Man muss noch das leckere und traditionelle Essen erwähnen.” - fügen sie hinzu. 


Park der heiligen Miniaturen, Foto: Magdalena Kwas, PolenJournal.de

„Den Park kann man auch während eines kurzen Ausflugs nach Olschowa/Olszowa besichtigen“, was wiederum Edyta und Ryszard gelang. "Unsere Freunde luden uns ein, den Park zu besuchen. Aus Breslau/Wrocław muss man zwar eine Weile fahren, aber unterwegs besuchten wir auch Sankt Annaberg und das Schloss in Ujest/ Ujazd. Die Gegend hier ist sehr ruhig, es lohnt sich, die Stadt zu verlassen.” 

Die Investition selbst hat zur Entwicklung des Tourismus in der Gemeinde Ujest/Ujazd beigetragen. Dank ihr hat das Gebiet sowohl in Polen als auch im Ausland Anerkennung gefunden. Die Anlage wurde 2014 eröffnet und zog von Anfang an viele Besucher an. Ohne Zweifel ist dies ein großartiger Themenort auf der Karte, den man mindestens einmal im Leben sehen sollte.

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

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