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Sehenswürdigkeiten der Woiwodschaft Schlesien

Die Region überrascht mit einem neuen, modernen und auch grünen Gesicht.

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Sonntag, 27. Mai 2018
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Schloss Ogrodzieniec in Podzamcze
Schloss Ogrodzieniec in Podzamcze

Lust auf ein Abenteuer? Nächte unter den Sternen und Wind in den Haaren? Mit einer Reihe von mittelalterlichen Burgen und atemberaubenden Aussichten ist die Route der Adlerhorste genau das richtige. Eine kurze Spritztour mit Burgen in der Woiwodschaft Schlesien.

 

 

Burg Olsztyn

Die erste Burgruine die man auf seiner Reise Richtung Krakau findet ist das Schloss Olsztyn. Erbaut im 13. Jh. wurde es von Kasimir den Großen deutlich vergrößert und diente zur Verteidigung des Landes als eine der Adlerhorst-Burgen. Die Burg erfüllte ihre Aufgabe bis zu der schwedischen Sintflut im 18 Jh. und den nordischen Kriegen. Geplündert, wurde sie in den Folgejahren dem Zerfall überlassen. Heute grüßt sie die Touristen und Wanderer mit ihrem roten, charakteristischen Burgfried.

 

 

Burg Ostrężnik

Die Burg Ostrężnik, wenn man den Überlieferungen Glauben schenken mag, wurde nie bewohnt oder zu Ende gebaut. Ihre Existenz sollte eigentlich geheim bleiben, da sie angeblich als Gefängnis für Wohlhabende gedient hat. Einer anderen Vermutung nach sollten sich Raubritter dort versteckt haben. Irgendwo tief unter dem Schloss sollen ihre Schätze begraben sein. Heute muss man aufpassen um die spärlichen Überreste nicht zu übersehen.

Schloss in Mirów

 

Schloss in Mirów

Der Legende nach gehörte das Schloss zusammen mit dem in Bobolice zwei Brüdern, die sich alles teilten und sogar ihre Schlösser mit einem unterirdischen Tunnel verbunden haben. Im Tunnel sollen sie lauter Schätze verborgen haben. Die Bruderliebe endete aber in dem Augenblick, als einer der Brüder seine Frau mit dem anderen zusammen im Tunnel ertappte. Er tötete zuerst seinen Bruder und ließ seine untreue Ehefrau bei lebendigem Leib einmauern. Das Schloss wechselte im Laufe der Jahrhunderte oft die Besitzer. Es verlor immer mehr seinen Glanz. Nach der schwedischen Sintflut, in einem stark zerstörten Zustand, wurde es sich selbst überlassen. Seit 2006 wird es renoviert. Das Schloss darf leider nicht betreten werden, die Einsturzgefahr ist zu groß. Zuerst müssen die Wände gesichert oder rekonstruiert werden. In seinem Inneren soll sich später ein Museum befinden.

Burg Bąkowiec in Morsko

In der Ortschaft Morsko befinden sich die Ruinen der Burg Bąkowiec. Erbaut wurde sie im 14. Jh., hat aber nie eine wichtige Rolle gespielt. Sehenswert ist aber die Lage der Burg, die auf der Wand eines Felsen errichtet wurde. Die Burg soll in Zukunft rekonstruiert werden.

 

Schloss in Bobolice

Schloss in Bobolice

 

Das Schloss wurde Mitte des 14. Jahrhunderts auf Befehl Kasimirs den Großen erbaut. Während der schwedischen Sintflut wurde es erheblich zerstört. Erst 1998 wurde es zu Privateigentum. Nach zwölf Jahren gründlicher und komplizierter Renovierungen öffnete das Schloss seine Pforten für die Besucher. In der Burg befindet sich auch ein Hotel. Das Schloss wird heute als Perle der Krakau-Tschenstochauer Jura bezeichnet. Es inspirierte die Disneymacher und veranlasste sie den Videoclip zu Merida – Legende der Highlands in seinen Mauern zu drehen.

 

 

Die Burg auf dem Berg Birów in Podzamcze

Nicht weit von den Ruinen des Schlosses Ogrodzieniec entfernt befindet sich die rekonstruierte Burg Birów. Das Schloss wurde ursprünglich im 14. Jh. erbaut. Nach einigen Jahren ist die Burg in Flammen aufgegangen und wurde nie wieder aufgebaut. Nach zahlreichen archäologischen Funden hatte man die Idee ergriffen die Burg zu rekonstruieren und die Funde dort der Öffentlichkeit zu präsentieren. In der Burg kann man auch den frühmittelalterlichen Alltag und den “Burgbewohnern” bei der Arbeit zuschauen.

Schloss in Pilica

Das Schloss in Pilica wurde im 15. Jh. erbaut und in den folgenden Jahrhunderten wurde es oft umgebaut und genauso oft wechselte es seine Besitzer. Vor der schwedischen Sintflut hatte es 40 Gemächer und ist zahlreiche Fortifikationen durchgegangen. Danach wurde es im Barockstil von seiner neue Besitzerin Maria Sobieska umgebaut. Später wurde es nach den Trends in der Romantik angepasst. Nach dem Zweiten Weltkrieg in der Volksrepublik Polen wurde dort eine Erziehungsanstalt untergebracht. Den letzten Besitzern wurde das Schloss vom Staat abgenommen. Seit Jahren gibt es zwischen den ehemaligen Besitzern und dem Staat Prozesse um das Schloss, der das heute zugrunde gehende Schloss verkauft hat. Solange der Rechtsstreit andauert, ist es unmöglich dieses wunderschöne Gebäude zu restaurieren.

 

Schloss Ogrodzieniec in Podzamcze

Schloss Ogrodzieniec in Podzamcze

 

Das Schloss gilt als eines der schönsten auf der Route. Obwohl nur Ruinen übrig geblieben sind, bezaubert es jedes Mal die Besucher. Es liegt auf der höchsten Erhöhung der Krakau-Tschenstochauer Jura, in der Gemeinde Ogrodzieniec und scheint eins mit den Inselbergen zu sein, die sich in seiner unmittelbaren Nähe befinden. Die Besucher können praktisch im ganzen Schloss umherwandern und auch die Inselberge erklimmen. Jedes Jahr findet hier ein Ritterturnier statt. Der Legende nach sieht man im Schloss Ogrodzieniec in Podzamcze einen Schwarzen Hund, der eine Kette hinter sich herzieht. Es soll der Geist des ehemaligen Schlossherren Stanislaw Warszycki sein. Den Überlieferungen zufolge hatte er persönlich die Folter seiner Untertanen beaufsichtigt und alle seine Frauen zu Tode gequält. Der Legende nach wurde er nach seinem Tod in die Hölle geführt und in einen Hund verwandelt. Heute spuckt er im Schloss umher, als Strafe für seine schrecklichen Taten.

Schloss Pilcza in Smoleń

Das Schloss in Smoleń wurde höchstwahrscheinlich noch vor dem 12. Jh. errichtet. Den Chroniken zufolge stand hier zuerst eine Burg aus Holz, die später neu errichtet und systematisch erweitert wurde. Die Burg wechselte oft ihre Besitzer. Eine der bekanntesten Eigentümer ist die dritte Ehefrau des König Władysław II. Jagiełło Elisabeth von Pilitza. Die Burg wurde am Ende verlassen und trug erhebliche Schäden während der schwedischen Sintflut davon. Im 19 Jh. befand sich hier eine Schrottfabrik. Im Winter 2010 wurden die Mauern durch herabfallende Äste und umgekippte Bäume beschädigt. Die Gegend um das Schloss wird als Reservat geschützt.  

Die Route der Adlerhorstburgen ist in Polen eine der bekanntesten und beliebtesten Routen im ganzen Land. Sie kann zu Fuß, auf dem Rad oder Pferd erkundet werden. Je nach Art des Transports variiert ihre Länge zwischen 163 km und 250 km. 

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

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