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Dinge, die man nur in Polen kaufen kann

Von stark gewürzten alkoholischen Getränken bis hin zu Holzschnitzereien und geräuchertem Käse. Eine Liste von Dingen, die nur an der Weichsel erhältlich sind.

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Montag, 25. März 2019
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Die Hauptstadt der Woiwodschaft Schlesien gehört seit Jahren zu den grünsten Städten des Landes, trotzdem wird sie oft mit Kohle, Schächten und Staub assoziiert. Die Stadt verändert sich jedoch rasant und ist auf jedem Fall einen Besuch wert. Was hat Kattowitz zu bieten? PolenJournal.de hat nachgeschaut!

Christkönigskathedrale in Kattowitz

Der Bau des Kattowitzer Doms wurde 1927 begonnen, die Bauarbeiten wurden aber durch den Ausbruch des Krieges unterbrochen und erst 1947 wieder aufgenommen. Das Gotteshaus wurde in einem klassizistischen Stil erbaut. Zusammen mit dem kleinen Garten, der sich hinter dem Gebäude befindet, wurde es 2015 zu einem historischen Monument erhoben - in Polen wird dieser Titel nur den wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit einer wichtigen kulturellen Bedeutung verliehen. Die Christkönigskathedrale in Kattowitz ist die größte Kathedrale Polens. Sie besitzt wunderschöne Glasfenster und viele art Deco Elemente. 

 

 

Kulturzone

Die Kulturzone in Kattowitz ist nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt und widerspricht den Stereotyp einer Stadt, in der man nur Kohle und Staub zu Gesicht bekommt. Die Mehrzweckhalle Spodek grüßt die Besucher mit einer futuristischen Architektur und einer Gesamtfläche von 7 ha. Jedes Jahr finden hier zahlreiche Events und u.a. das Finale von Intel Extreme Masters statt.

Im Stadtbild von Katowice zieht nicht nur die Halle die Blicke an, auch das viele Grün in der Umgebung freut das Auge. Sogar das Dach des Internationalen Kongresszentrums ist begrünt. Ein beliebter Ausblick- und Treffpunkt sowohl für Touristen als auch Stadtbewohner. Man hat hier eine weite Sicht auf die Stadt und nähere Umgebung. Das Kongresszentrum wird oft mit der Spodek-Halle in Verbindung gebracht, da viele Events sowohl in der Mehrzweckhalle als auch im Kongresszentrum stattfinden. 

 

Nicht weit davon entfernt befindet sich der Sitz des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks. Der Bau ist erst wenige Jahre alt (eröffnet 2014) und stellt die größte Konzerthalle in Polen und eine mit der besten Akustik weltweit dar. Wundern kann man sich kaum, denn für die Akustik war kein anderer verantwortlich als Yasuhisa Toyota. Zu seinen Projekten gehören u.a. die Elbphilharmonie und die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Die Fassade des Gebäudes bestehend aus roten Backsteinziegeln erinnert an die für die Region charakteristischen Bergarbeitersiedlungen.

Nicht weit entfernt befindet sich das Schlesische Museum. Es erhebt sich mit gläsernen Boxen aus der Erde und knüpft an die Geschichte der Region an. Der größte Teil des Museums befindet sich im Untergrund. An der Oberfläche steht ein riesiger Förderturm der ehemaligen Kohlengrube. Auf mehr als 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche können die Besucher polnische und naive Kunst angefangen vom 19 Jh. bis heute, sowie die schlesische Sakralkunst bewundern. Sehr interessant ist auch die Dauerausstellung zur Geschichte Schlesiens und die Ausstellung über die schlesische Industrie. Unter der Erde warten aber nicht nur Ausstellungen auf die Besucher - auch eine Bibliothek, ein Hörsaal für 320 Personen und eine Kinderecke sind dort zu finden.

 

Nikiszowiec

Rote Backsteinziegeln wie weit das Auge reicht, erinnern an die goldenen Zeiten des Bergbaus in Katowice. Die Siedlung entstand nach den Entwürfen von Emil und Georg Zillmann. Die drei Etagen hohe Karrees, mit grünen Innenhöfen unterscheiden sich in vielen Details voneinander. Im Zentrum steht die Sankt Anna Kirche. Die ebenfalls aus Backsteinen gefertigte neobarocke Kirche begeistert mit ihrer schlichten Fassade und ihrem reichen Inneren. In Nikiszowiec fließt die Zeit irgendwie langsamer, wie in den Zeiten als die Siedlung erbaut wurde. Auf die Besucher wartet nicht nur eine sehenswerte Architektur, sondern auch ein entzückendes Café mit einer traditionellen schlesischen Innenausstattung, in dem hervorragender Kaffee, Kuchen und Co. serviert werden.

 

Schacht Wilson Galerie

Im Stadtteil Janow, in der Nähe von Nikiszowiec und Giszowiec, liegt die einzige private Kunstgalerie in Polen. Auf 2500 qm im ehemaligen Schacht des Bergwerks Wesola wird moderne polnische und internationale Kunst ausgestellt, vor allem junge Künstler stellen hier ihre Werke aus. Die Galerie stellt nicht nur Bilder aus. Events wie Konzerte, Konferenzen, Theaterausstellungen werden ebenfalls organisiert. Jedes Jahr kommen Hunderte Besucher und Künstler aus aller Welt zum Naif Art Festival - das einzige Festival der Naiven Kunst in Polen. In diesem Jahr wird Australien wahrscheinlich auf dem größten Festival der Naiven Kunst in Europa der Ehrengast sein. Neben Kunstausstellungen werden u.a. Filme und Kunstworkshops angeboten.

 

Giszowiec 

Nicht weit von Nikiszowiec befindet sich Giszowiec. Wer in der ehemaligen Bergmann Siedlung nach roten Backsteinziegeln sucht wird enttäuscht sein. Giszowiec, 1907 von den Brüdern Zillmann entworfen, ist ein kleiner Hort der Ruhe und Einkehr. Mit typisch schlesischen Familienhäusern und viel Grün ist sie auch die einzige Gartenstadt in Polen und ein beliebter Erholungsort der Stadtbewohner. Giszowiec ist nicht so komplex erhalten wie Nikiszowiec, begeistert trotzdem nicht nur mit seiner Umgebung, sondern auch mit einer guten Küche und kulturellen Events.

 

 

Las Murckowski

Der Murckowski Wald ist ein wertvolles Stück des ehemaligen Schlesischen Urwalds. Buchen und Eichen sind hier um die 150 Jahre alt und viele von ihnen stehen unter Denkmalschutz. Im Wald gibt es auch viele unter Schutz stehende Arten. Die Avifauna ist gut vertreten, manchmal bekommt man sogar Damhirsche zu sehen.

 

Katowicki Park Leśny

Der Kattowitzer Waldpark ist ein ca. 420 ha großes Areal, entstanden Anfang der 70er Jahre. Zum Park gehören u. a. das beliebte Tal der Drei Teiche (Dolina Trzech Stawów) und ein Buchenwald. Die ursprüngliche Form des Waldes wurde hier erhalten und man hat auch in den folgenden Jahren keine Veränderungen unternommen. Auch hier sind viele unter Schutz stehende Arten, sowohl Pflanzen als auch Tiere anzutreffen. Auf die Aktiven warten zahlreiche Spazierpfade und Fahrradwege, ein Pferdestall und Restaurants.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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