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Sonntag, 20. Oktober 2019
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Aussichtsturm der Maria Himmelfahrt Kirche in Bielau

Bielawa kościół wniebowzięcia 1.jpg

Dort wo früher ein 500-jähriges sakrales Gebäude stand, wurde zwischen 1868-76 die neogotische Maria Himmelfahrt Kirsche in Bielau (Bielawa) errichtet. Der Entwurf stammt von Alexis Langer – eines des gefragtesten Meisters unter den sakralen Architekten.

Sehenswürdig ist vor allem der 101 Meter hohe Kirchenturm mit vier Aussichtstarassen – zum höchsten führen 300 Treppen. Zurzeit ist es der drittgrößte Aussichtsturm in Polen. Der Ausblick auf Bielau und das Eulengebirge (Góry Sowie) ist aber die Anstrengung wert.

 

Kynsburg (Burg Grodno, Zamek Grodno)

Foto: Barbara Maliszewska (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons
Foto: Barbara Maliszewska (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons

Kynsburg zählt zu den ältesten Burgen Niederschlesiens. Sie wird zum ersten Mal 1315 in den Dokumenten erwähnt. Die Festung des Fürsten Bernard zusammen mit dem ganzen Fürstenturm, geriet am Jahrhundertsende unter die Herrschaft der Böhmischen Krone. Im 15. Jahrhundert wird die Kynsburg zum Sitz des Raubritters Georg Mühlheim und erst einige Jahrzehnte später, unter der Herrschaft von Maciej von Logau, wird das Gebäude renoviert und um einige Renaissance-Elemente bereichert. Nach zwei Jahrhunderten wird die Burg von den Schweden zerstört und schließlich 1744 verlassen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude renoviert und für Touristen geöffnet. Neben dem Museum gibt es auch eine Galerie in der zahlreiche Ausstellungen organisiert werden. Während des Mittelaltermarktes im Mai und des „Mittelalterlichen Überfalls“ kann man die historische Atmosphäre in vollen Zügen genießen. Alle Kunst-, Geschichte- und Abenteuerfans werden hier etwas für sich finden.

 

Aussichtsturm auf der Hohen Eule (Wielka Sowa)

Foto: Przykuta (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia CommonsFoto: Przykuta (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

Der höchste Gipfel des Eulengebirges – die Hohe Eule - zählt 1015 ü.d.M. Dort befindet sich der 25-Meter hohe Aussichtsturm, das Symbol dieser Berge. 1906 auf dem Platz des ehemaligen Holzturmes errichtet, wurde er zur Ehren des ersten Reichskanzlers des Deutschen Reiches Otto von Bismarck errichtet. Während dieser Initiative entstanden weltweit 240 ähnliche Türme.

Auf die Spitze des Turmes führt zuerst eine Außentreppe, dann eine Innentreppe. Der Ausblick ist herrlich: Vor unseren Augen erstrecken sich die Sudeten – das Riesengebirge bis zur Schneekoppe. Wenn das Wetter stimmt, ist sogar Breslau zu sehen.

 

 

Aussichtsturm auf dem Turnberg (Kalenica)

1932 wurde auf dem Turmberg (964 ü.d.M.) ein 20-Meter hoher Aussichtsturm errichtet. Auf die Spitze führen 70 Stufen. Der Ausblick auf die hohen Sudeten-Bergketten und den in der Nähe von Breslau liegenden Zobtenberg (Ślęża) ist wunderschön. Nicht weit entfernt ist das Naturschutzgebiet Bukowa Kalenica mit den prächtigen Buchenwäldern.

 

 

Wüstewaltersdorfer Stollen (Sztolnie Walimskie)

Zum Komplex „Dorfbach“ („Rzeczka“) zählen unterirdische Tunnel und Hallen im Riesengebirge. Die Tunnel wurden 1943-45 im Rahmen eines strenggeheimen Projekts errichtet. Sehr wahrscheinlich sollte dort ein Teil der Waffenproduktion stattfinden. Laut anderen Quellen sollte sich dort das Hauptquartier Hitlers und eine Kommandostelle der Streitkräfte befinden. Das Bauprojekt wurde „Oberbauleitung Kriese“ genannt.

500 m der unterirdischen Tunnel des Komplex’ „Dorfbach” der beeindruckenden Hallen wurden für die Touristen geöffnet. Hier im Teil des Komplex‘ „Riese“ ruhen die dunkelsten Geheimnisse des Zweiten Weltkriegs.

 

 

Silberberg (Srebrna Góra) – Perle des Eulengebirges

Foto: Jacek Halicki (Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons
Foto: Jacek Halicki (Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Silberberg, bekannt unter dem Namen Perle des Eulengebirges ist eine Ortschaft im Osten dieser Gebirgskette. 400-600 m ü.d.M. beeindruckt sie stets die Touristen.

Die Ortschaft wird 1331 zum ersten Mal erwähnt. Bis zum 17. Jahrhundert war sie für die Bleiglanzgewinnung bekannt. Nach der Bergbaukriese beschäftigten sich die Einwohner Silberbergs mit dem Weben und dem Handel, was ihnen die Lage auf dem Silberbergpass, der Brücke zwischen Böhmen und Schlesien, begünstigte. Weitere hundert Jahre des Wohlhabens und positiver Entwicklung verdankt die Ortschaft dem Bau der Festung Silberberg (Twierdza Srebrna Góra). Nachdem sie 1867 geschlossen wurde lebten die Bewohner von der Touristik und so blieb es bis heute.

 

 

 

Die Ruine des Hornschlosses (Zamek Rogowiec)

Foto: Tomasz Kuran aka Meteor2017 (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Foto: Tomasz Kuran aka Meteor2017 (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Das Hornschloss war eins der am höchsten gelegenen Ritterschlösser Polens. Das 870 m ü.d.M. von Bolko I. von Schweidnitz errichtete Gebäude gelang hundert Jahre später unter die Herrschaft der Böhmischen Krone. 1420, nach den Hussitenkriegen, erobert der Räuberritter Franz von Pogorell die Burg. Schließlich gelang sie in die Hände der Schellendörfer, die die naheliegenden Dörfer und Kaufmannwagen beraubten. 1843 wird die Burg auf Befehl von Matthias Corvinus von Georg von Stein erobert und in die Luft gesprengt. Die Bauer sorgen für die endgültige Vernichtung, um an Baumaterial zu gelangen. 

 

 

Unterirdische Stadt Säuferhöhen (Podziemne Miasto Osówka)

By Małgorzata Gajecka (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
By Małgorzata Gajecka (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die unterirdische Stadt Säuferhöhen ist der größte unterirdische Komplex im Eulengebirge, der für die Touristen geöffnet ist. Die Tunnel entstanden 1943-45 und sehr wahrscheinlich beabsichtigte man die Waffenproduktion dort hin zu versetzen. Andere Quellen berichten, dass dort das Hauptquartier Hitlers und eine Kommandostelle entstehen sollte. Das Bauprojekt funktionierte unter dem Namen "Oberbauleitung Kriese".

 

 

Kirchen in Peterswaldau (Pieszyce)

Foto: Lzur (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons
Foto: Lzur (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

Peterswaldau zählt 9 Tausend Einwohner und liegt am Fuße des Eulengebirges. Die Stadt war zuerst mit dem Weben verbunden und nach der industriellen Revolution mit der Textilindustrie. Hier finden wir wunderschöne Kirchen.

Der älteste Teil, der der Jakobskirche, stammt aus dem 14. Jahrhundert, im 16. Jahrhundert wurde sein Turm erbaut. Im 18. und 20. folgten weitere Umbauungen. So wundert nicht, dass im Gebäude nicht nur gotische, aber auch Renaissance- und Barockelemente zu finden sind. Die Antonius Kirche wurde hingegen erst im 19. Jahrhundert mit Grundriss eines lateinischen Kreuzes erbaut. Mit prächtigen Glasfenstern und einem typischen Langhaus und einem Binnenchor zeugt sie von der Schönheit des gotischen Stils.

 

 

Das Museum des Eulengebirges (Muzeum Ziemi Sowiogórskiej)

Foto: Jacek Halicki (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons
Foto: Jacek Halicki (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons

Das Museum befindet sich in einer ehemaligen evangelischen Kirche in Ludwigsdorf (Ludwikowice Kłodzkie), in dem die lange Kulturentwicklung und die Geschichte des Eulengebirges präsentiert wird. Es ist auch ein Ort an dem zahlreiche Konzert, Autorentreffen und Vorträge stattfinden. Hier lernen wir auch die Tradition und denLebensstil der Bewohner dieser schönen Gegend kennen.

 

 

 

Forsthaus „Jegershäuschen“ in Jodłownik („Domek Myśliwski”)

Das „Jegerhäuschen“ ist ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Gebäude, welches nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Bergwäldern transportiert worden ist. Zurzeit befindet sich das Häuschen im Dorf Jodłownik, wo es als Kulturzentrum dient. Das Dorf ist über fünfhundert Jahre alt und zieht die Touristen mit pittoresken Landschaften an.

 

 

 

Das Schloss in Habendorf (Owiesno)

Foto: Kinch1904 (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons
Foto: Kinch1904 (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons

Die Geschichte des Schlosses in Habensdorf reicht bis ins 17. Jahrhundert. Die kleine Festung wurde von der Familie von Pogorell (Pogorzelowie), aus welchen viele Kastellane der Niederschlesischen Burgen stammen, finanziert. Die Grundrissform des Gebäudes bildet ein Kreis und erst im 18. Jahrhundert wurde es mit barocken Elementen ausgestattet. Ein großer Park mit einem Springbrunnen und Skulpturen wurde ebenfalls in dieser Zeit errichtet. Heute kann man leider nur die Ruinen bewundern.

 

 

Festung Silberberg (Twierdza Srebrna Góra)

By Ksiestwo (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
By Ksiestwo (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Das Gebäude ist die größte Festung in ganz Europa, die in dem Gebirge erbaut wurde. Sie liegt 600 m ü.d.M. und fasziniert mit ihrer Größe. Erbaut 1765-1777 besitzt sie alle Merkmale der militärischen Architektur des 18. Und 19. Jahrhunderts. Nur diese konnte Napoleon 1807 nicht erobern.

Jetzt zählt die Festung Silberberg zu den größten Sehenswürdigkeiten des Eulengebirges. Das Objekt wird von einem Kulturpark verwaltet und ist sehr gut für Gäste vorbereitet. Das Angebot ist sehr interessant: Neben einer typischen Besichtigung der Festung kann man auch Soldaten des rekonstruierten Infanterie Regiments von Alvensleben treffen und das Schießen lernen. Auch die Kanonensalve ist ein großes Erlebnis.

 

 

 

Die Kirche der Apostel Paulus und Petrus in Eckersdorf (Kościół Św. Piotra i Pawła w Bożkowie)

 

Foto: Jacek Halicki (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons
Foto: Jacek Halicki (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons

Ein wichtiger Punkt auf der Landkarte des Eulengebirges ist Eckersdorf (Bożków), welches bereits in den Jahrbüchern von 1348 erwähnt wurde. Die kleine Ortschaft ist vor allem wegen der Kirche der Apostel Paulus und Petrus sehenswert, die 1704-1708 von dem Grafen Johann Ernst von Götzen im Stil des schlesischen Barocks erbaut wurde. Im Inneren sind viele barocke Elemente zu finden. Eine Perle ist die Boot-förmige Kanzel mit der Figur des hl. Petrus als Steuermann und zwei Fischern, die ihre Fischnetze aus dem Wasser holen. Das Werk schuf sehr wahrscheinlich der Meister Ludwig Wilhelm Jaschke. Auf dem nachbarlichen Friedhof ist vor allem das Mausoleum der Familie von Magnis, die viel Land in Eckersdorf besitzt hat, sehr interessant. 

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