Die kaschubischen Steinkreise

Tief in einem Wald in der Kaschubei befinden sich Steinkreise, die man als das “polnische Stonehenge” bezeichnet. Man sagt, dass sie von Außerirdischen gebaut wurden und ihre Kraft Einfluss auf das Befinden von Menschen nehmen soll. Wie viel Wahrheit steckt jedoch dahinter? Darüber spricht mit PolenJournal.de Piotr Fudziński vom Archäologischen Museum in Gdańsk/Danzig. 

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Samstag, 06. Juni 2020
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Symbolbild / Pixabay
Symbolbild / Pixabay

Die Selbstverwaltungen erhöhen die Gebühren für das Abstellen von Autos in kostenpflichtigen Parkzonen. Sie erweitern auch die Grenzen der Zonen, in denen man bezahlen muss.

Einnahmen aus den kostenpflichtigen Parkzonen werden u.a. für die Verbesserung der Infrastruktur genutzt. Gehwege und Straßen werden saniert und Grünflächen gepflanzt – erklärte das Straßenverkehrsamt in Posen/Poznań.

Die Preise steigen ab April

Gemäß einer neuen Gesetzgebung können die Selbstverwaltungen die Preise für Parkplätze in der Innenstadt ansteigen (bis zu 10 PLN) lassen. Die kostenpflichtigen Parkzeiten können verlängert werden und für das Parken am Wochenende wieder Gebühren eingezogen. Ab April muss man in Grünberg/Zielona Góra für eine Stunde 3 PLN (jetzt 2 PLN) bezahlen. 3,6 PLN  für die zweite, 4,3 PLN für die dritte und für die Vierte und jede Weitere sollen es 3 PLN sein. Die Gebühren werden zwischen 9-17 Uhr (derzeit 9-16 Uhr) erhoben.Die Gebühren für Parkabonnements werden ebenfalls erhöht. So kostet eine Woche Parken 100 PLN, ein Monat 300 PLN, drei Monate 800 PLN und 3000 PLN muss man für ein Jahr zahlen.

In Posen sollen die Parkgebühren ebenfalls ab April steigen. In der sog. Innenstädtischen Parkzone (poln. Śródmiejska Strefa Płatnego Parkowania)  muss man schon bald für die erste Stunde 7 PLN, für die zweite 7,4 PLN (also 14,4 PLN für zwei Stunden), für die dritte – 7,9 PLN (also 22,3 PLN für drei Stunden) bezahlt werden. Die Vierte und jede darauf folgende Parkstunde kosten 7 PLN. Diese Gebühren gelten von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und am Samstag von 8 bis 18 Uhr. Die landesweiten Vorschriften haben sich im September letzten Jahres geändert. Laut dem neuen Gesetz können Zusatzgebühren bis zu 10 Prozent des Mindestlohns erreichen – erklärte das Straßenverkehrsamt in  Posen/Poznań.

Etwa 500 Fahrer pro Tag ließen Autos in bezahlten Parkzonen stehen und kauften keine Parktickets. Höhere Tarife verhindern Schwarzparken und erhöhen die Anzahl der gekauften Parktickets. Sie werden auch zur verstärkten  Rotation der Fahrzeuge in der Parkzone führen.  

Einige mussten bereits tief in die Tasche greifen

Mitte Dezember in Krakau/Kraków traten in allen Parkzonen neue Preise in Kraft. Je näher am Stadtzentrum, desto höher die Stundensätze. In der Zone A werden es 6 PLN für die erste und jede weitere Stunde verrechnet. In der Parkzone B – 5 PLN für die erste und jede weitere Stunde, und in der Zone C – 4 PLN für die erste und jede weitere Stunde des Parkens. Das kostenpflichtige Parken gilt in Krakau/Kraków von Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr.

In Danzig gab es 2019 drei wichtige Änderungen in den Parkzonen. Verlängert wurde u.a. die kostenpflichtige Parkzeit im Stadtzentrum. Gleichzeitig werden auch Gebühren fürs Parken auf Straßen verrechnet, wo es früher kostenlos war. Höher fallen auch Strafzettel für Schwarzparker aus (200 PLN).

Änderungen auch in Warschau/Warszawa geplant

Warschau/Warszawa erwägt auch, die kostenpflichtigen Parkzonen zu erweitern. Die polnische Hauptstadt will mehr Bezirke einbeziehen. Die Änderungsmöglichkeiten der Sätze und deren Höhe werden ebenfalls analysiert. Konkrete Vorschläge gibt es jedoch nicht.

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