In Masuren kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall. Auf dem Roschsee erschien ein einzelnes Zelt mitten auf dem Wasser. Das Zelt stand weit entfernt vom Ufer. Der Anblick sorgte für große Unruhe bei Einwohnern und Touristen.
Besorgte Zeugen informierten umgehend die Rettungsdienste. Das Zelt befand sich rund 50 Meter vom Ufer entfernt. Es lag in der Nähe des Ferienzentrums „Wodnik“. In der Umgebung waren keine Personen zu sehen. Auch ein Boot fehlte. Die Situation wirkte bedrohlich.
Polizei aus Pisz / Johannisburg greift ein
Beamte der Polizei aus Pisz / Johannisburg fuhren sofort zum Einsatzort. Es bestand die Sorge, dass sich jemand in Lebensgefahr befindet. Die Einsatzkräfte betonten, dass auf einem See bereits ein starker Windstoß oder ein plötzlicher Wetterumschwung fatale Folgen haben kann. Für die Retter zählte jede Minute.
Zunächst war unklar, wem das Zelt gehörte. Die Polizei rief mögliche Zeugen dazu auf, Hinweise zu geben. Die Sicherheit möglicher Nutzer hatte höchste Priorität. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich jemand in einer Notlage befand.
Rätsel schnell gelöst
Nach intensiven Maßnahmen klärte sich der Fall auf. Die Besitzer des Zeltes wurden in einem nahegelegenen Ferienzentrum angetroffen. Es handelte sich um Angel-Touristen. Sie hatten beschlossen, ihr Lager an einem äußerst ungewöhnlichen Ort aufzuschlagen – direkt auf dem gefrorenen Wasser.
Die Einsatzkräfte zeigten sich überrascht. Sie betonten, dass dieses Verhalten äußerst unverantwortlich war. Die Polizei erinnert ausdrücklich daran: Ein See ist kein Zeltplatz.Solche Aktionen können dramatische Folgen haben. Jeder vergleichbare Einsatz bindet Rettungskräfte. Zudem setzt er diese unnötigen Gefahren aus. Die Behörden appellieren daher an Vernunft und Verantwortungsbewusstsein – insbesondere in beliebten Urlaubsregionen wie Masuren.
Quelle: fakt
Foto: facebook / @Komenda Powiatowa Policji w Piszu