In der Woiwodschaft Lodsch soll mit „Velo Warta“ eine mehr als 200 Kilometer lange Radroute entlang der Warthe entstehen. Vertreter von 19 Gemeinden sowie die Marschallin der Woiwodschaft, Joanna Skrzydlewska, unterzeichneten dazu in Pęczniew eine Absichtserklärung. Damit begann offiziell die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Projekts.
Wie das Marschallamt der Woiwodschaft Lodsch am Donnerstag mitteilte, stellt die Vereinbarung einen der ersten Schritte zur Umsetzung der vom Regionalvorstand verabschiedeten Strategie für die Entwicklung der Radmobilität in der Region dar.
„Wir möchten, dass ‚Velo Warta‘ eine Route für alle wird – sicher, komfortabel und unabhängig von Alter, Fitness oder Fahrradtyp zugänglich. Das Fahrrad ist heute nicht nur eine Form der aktiven Freizeitgestaltung, sondern auch ein wichtiger Bestandteil moderner Mobilität und des Tourismus“, sagte Joanna Skrzydlewska.
Sie ergänzte, dass die neue Strecke zu einem Aushängeschild der Region werden und die touristische Entwicklung der Gemeinden entlang der Warthe fördern solle.
Zusammenarbeit von 19 Gemeinden
Die unterzeichnete Absichtserklärung regelt die Zusammenarbeit zwischen der Regionalregierung und den 19 beteiligten Kommunen bei der Vorbereitung des Projekts. Die Einzelheiten zur Finanzierung der Eigenanteile sollen später in separaten Vereinbarungen mit jeder Gemeinde festgelegt werden.
Die geplante Route führt durch das Gebiet von insgesamt 19 Gemeinden. Sie soll möglichst nah am Fluss Warthe verlaufen – von der Grenze zur Woiwodschaft Schlesien bis zur Grenze der Woiwodschaft Großpolen. Außerdem ist eine Rundstrecke um den Stausee Jeziorsko vorgesehen. Das Gewässer zählt zu den wichtigsten Freizeit- und Erholungsgebieten in diesem Teil der Region.
„Wir entwickeln den Aktivtourismus in unserer Gemeinde bereits seit vielen Jahren. ‚Velo Warta‘ ist für uns ein sehr wichtiges Projekt, weil es unsere Region mit der Woiwodschaft Schlesien und dem Adlerhorstweg (Szlak Orlich Gniazd) verbindet. Die Radroute Nr. 17 entlang der Warthe wird eine einzigartige touristische Rundstrecke schaffen, die auf den landschaftlichen Vorzügen des Landschaftsparks Załęcze basiert“, erklärte Jacek Olczyk, Bürgermeister der Gemeinde Pątnów.
Neue Impulse für Tourismus und Wirtschaft
Auch die Gemeinde Pęczniew betrachtet das Vorhaben als wichtigen Bestandteil ihrer Entwicklungsstrategie. Nach Angaben von Bürgermeister Marcin Janiak wird die neue Radroute das bestehende touristische Angebot ergänzen. Dazu gehören unter anderem der Jachthafen sowie die Freizeitinfrastruktur am Stausee Jeziorsko.
Dadurch sollen Besucher verschiedene Formen des Aktivtourismus leichter miteinander verbinden können. Gleichzeitig sollen sich für lokale Unternehmen neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
Planung hat bereits begonnen
Für die Vorbereitung des gesamten Projekts ist die Straßenbauverwaltung der Woiwodschaft Lodsch verantwortlich. Die Behörde hat bereits mit der ersten Projektphase begonnen. Zunächst wird der endgültige Verlauf der Strecke festgelegt und ein funktionales Nutzungskonzept erarbeitet.
Die technischen Details sollen anschließend im Rahmen der Projektplanung ausgearbeitet werden. Die Erstellung der entsprechenden Planungsunterlagen ist noch für dieses Jahr vorgesehen.
Quelle: rp
Foto: magnific