Nationalmuseum Wrocław / Breslau bricht Besucherrekorde. Ein Werk zieht fast eine halbe Million Menschen an

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Das Nationalmuseum in Wrocław / Breslau hat das Jahr 2025 bilanziert. Die Gesamtbesucherzahl erreichte fast 800.000 Personen. Damit wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Besonders stark war das Interesse an dem Panorama von Racławice, das nahezu eine halbe Million Menschen anzog.

Nach Angaben auf einer Pressekonferenz berichtete die Polnische Presseagentur, dass gerade dieses Monumentalgemälde maßgeblich zu den historischen Ergebnissen der Institution beitrug.

Panorama von Racławice mit Bestwert im 21. Jahrhundert

Das Panorama von Racławice verzeichnete bisher 491.000 Besucher. Das ist der beste Wert im gesamten 21. Jahrhundert.

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Das Hauptgebäude des Nationalmuseums in Breslau / Wrocław besuchten 193.000 Menschen. Das Ethnografische Museum zog über 34.500 Gäste an. Der Vier-Kuppel-Pavillon registrierte fast 76.000 Besucher.

Für das Nationalmuseum und das Ethnografische Museum handelt es sich um die höchste Besucherzahl in ihrer Geschichte. Für das Panorama von Racławice ist es das erfolgreichste Jahr seit Jahrzehnten. Museumsdirektor Piotr Oszczanowski sprach von einem historischen Rekord in der fast 80-jährigen Geschichte des Hauses.

Neue Ausstellungen und wachsende Sammlungen

Im Jahr 2025 entstanden 20 Ausstellungen, davon wurden 14 erstmals gezeigt. Zudem organisierte das Team des Nationalmuseums mehr als 2.000 Bildungsangebote. Dazu zählten Vorträge, Führungen, Workshops, thematische Spaziergänge sowie Yoga- und Tanzveranstaltungen.

Die Sammlung wuchs um 936 Museumsobjekte mit einem Gesamtwert von mehreren Millionen Złoty. Zu den Neuerwerbungen gehören eine Zeichnung von Artur Grottger, Skulpturen von Konstanty Laszczka, Jaroslav Vonka und Hans Beyssel sowie Grafiken von Peter Paul Rubens, Giovanni Battista Piranesi und Eugen Spiro.

Zudem kehrten bedeutende Werke zurück in die Sammlung. Dazu zählen die barocke Skulptur „Immaculata“, das Gemälde „Sommer“ von Bertha Wegmann und die Skulptur „Kniender Mann mit Fernrohr“ von Jaroslav Vonka. Nach einer Restaurierung ist auch die „Büste eines Arbeiters“ von Xawery Dunikowski wieder zu sehen.

Ausstellungspläne des Nationalmuseums für 2026

Für 2026 sind mehrere große Projekte geplant. Hervorzuheben ist die Ausstellung „Ein Jahrhundert. Zum Jubiläum der großen schlesischen Ausstellung mittelalterlicher Kunst“. Sie läuft vom 31. Juli bis Ende Dezember im Vier-Kuppel-Pavillon und ist Teil des Projekts „Gotik in Polen“.

Das Ethnografische Museum zeigt vom 24. Januar bis 1. März die Ausstellung „Die Predigt an die Vögel. Darstellungen des heiligen Franz von Assisi aus der Sammlung von Prof. Franciszek Kusiak“.

Im Hauptgebäude des Nationalmuseums ist vom 1. Oktober bis 30. Dezember die Ausstellung „Neuzeitliche Goldschmiedekunst der schlesischen Friedenskirchen“ geplant.

Wrocław stärkt seine Rolle als Museumsstandort

Die steigenden Besucherzahlen und das ambitionierte Ausstellungsprogramm zeigen, dass Wrocław / Breslau seine Position als eines der wichtigsten Museumszentren Polens weiter ausbaut. Die dem Nationalmuseum unterstellten Institutionen verbinden klassische Kunst mit modernen Bildungsformaten. Das spiegelt sich sowohl in den Besucherzahlen als auch in den Plänen für die kommenden Jahre wider.

Quelle: o2

Foto: Wikimedia Commons

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