Jede Region hat sein charakteristisches Spezialgericht. Im Karpatenvorland sind es die köstlichen sog. Proziaki (Natronbrötchen).
Die polnischen Regionen haben nicht nur unterschiedliche Geschichtsschätze, aber auch köstliche Leckereien. Kein Wunder, dass der sog. Kulinarische Tourismus sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Eines der regionalen Symbole sind die sog. Proziaki (Natronbrötchen) aus dem Karpatenvorland. Seit 2006 sind sie auf der Liste der traditionellen Produkte in der Kategorie Bäckerei- und Konditoreiprodukte im Karpatenvorland.
Die erste bekannte Aufzeichnungen über die Natronbrötchen ist über 150 Jahre alt. Ihre Tradition ist aber höchstwahrscheinlich älter und geht bis zu dem Moment, wo Natron in dieser Region auftauchte, zurück.
Anfangs wurde das Rezept für die sog. Proziaki mündlich weitergegeben. Somit unterschieden sie sich leicht voneinander, doch es gab 4 Hauptzutaten, welche benutzt werden mussten: Mehl, Eier, Sauermilch und Natron.
Proziaki waren damals eine schnelle und günstige Alternative zum Brot, welches nur einmal in der Woche gebacken wurde. Meistens wurden sie auf einem Kachelofen gebacken, so dass ihr charakteristisches Aroma durchs ganze Haus strömte.
Wie erkennt man ein originales Natronbrötchen? Es ist meistens rund oder oval, hat einen Durchmesser von 10 bis 15 cm und ist 1,5 cm dick. Damals wurde es meistens mit Butter, süßer Sahne oder einem Glas Milch serviert. Heutzutage werden sie gerne mit Zucker, Honig oder Marmelade gegessen.
Lust auf Proziaki? Versuchen sie es doch selber zu machen. Hier kommt das Rezept: #WirKochen: Proziaki – Natronbrötchen aus dem Karpatenvorland