Die umfangreiche Sanierung der Burg Lipowiec in Babice hat am 1. Oktober 2026 begonnen. Die bekannte mittelalterliche Ruine in Kleinpolen bleibt deshalb für längere Zeit nur eingeschränkt zugänglich. Die Arbeiten sollen bis 2028 andauern. Danach sollen Besucher auch Bereiche besichtigen können, die bisher nicht zugänglich waren.
Eine Perle Kleinpolens wird saniert
Die Burg Lipowiec in Babice gehört zu den bekanntesten historischen Bauwerken der Region Kleinpolen. Sie ist zudem Teil der berühmten Liste der Adlerhorst-Burgen. Nun beginnt eine der größten Modernisierungen der Anlage seit vielen Jahren. Im Mittelpunkt steht der Schutz der mittelalterlichen Ruinen vor weiterer Zerstörung. Vor allem Feuchtigkeit und Witterung setzen dem historischen Bauwerk zu.
Wie die polnische Zeitung „Gazeta Krakowska“ berichtet, hat der Auftragnehmer das Gelände bereits am 7. August übernommen. Die Sanierung der Burg kostet rund 18 Millionen Zloty. Das gesamte Projekt „Burg Lipowiec – Schlüssel zu großen Geschichten“ umfasst auch Veränderungen im Freilichtmuseum in Wygiełzów und wurde mit knapp 35 Millionen Zloty veranschlagt.
Geplant sind unter anderem die Abdichtung der Gewölbe, die Reparatur des Entwässerungssystems und die Installation von Glasüberdachungen. Darüber hinaus werden die elektrischen, sanitären und Heizungsanlagen modernisiert. Auch die Beleuchtung, der Blitzschutz und die Sicherheitssysteme sollen erneuert werden. In einigen Räumen wird zusätzlich eine mechanische Belüftung installiert.
Das erwartet Besucher nach der Wiedereröffnung
Auch für Touristen bringt die Sanierung einige Veränderungen. Die Brücke zur Burg wird erneuert. Auf dem Zwinger soll außerdem ein neuer Lehrpfad entstehen.
Bis die Arbeiten abgeschlossen sind, müssen sich Besucher allerdings auf eine längere Pause einstellen. Seit dem 1. Oktober 2026 ist die Burg für den regulären Besuch nur stark eingeschränkt zugänglich.
Die Arbeiten sollen rund zwei Jahre dauern. Die vollständigen Ergebnisse der Sanierung werden voraussichtlich erst nach dem Abschluss des Projekts im Jahr 2028 sichtbar sein.
Quelle: wprost
Foto: facebook / Gmina Babice
