Das Flüssiggasterminal in Swinemünde (Świnoujście) sei nicht nur die erste erste Entwicklung ihrer Art in Polen, sondern auch die einzige in diesem Teil Europas, sagte am Montag Ministerpräsidentin Ewa Kopacz. Das erste Schiff mit Kondensgas soll zwischen dem 11. und 17. Dezember dieses Jahres eintreffen.
Die mit dem Flüssiggasterminal verbundene Infrastruktur bedeutet energetische Sicherheit für Polen. „Diese Infrastruktur trägt zu unserer Unabhängigkeit der Gaslieferung aus dem Osten bei. Sie gibt uns auch die Möglichkeit, über den Preis zu verhandeln, was für Polen von Vorteil ist“, erklärte die Ministerpräsidentin.
Beendet wurde die Bauetappe, die den Prozess der Instalationseinfrierung mit Hilfe von Stickstoff ermöglicht. „Die Behälter für das Kondensgas, das zwischen dem 11. und 17. Dezember geliefert wird, sind fertig. Die Bestellung wurde schon aufgegeben“.
„Es ist eine enorme Investition. Wahrscheinlich werden alle sagen, sie sei zu spät realisiert worden“, sagte Kopacz. Dies sei aber normal, da laut den Experten solche Investitionen ca. 60-70 Monate in Anspruch nehmen. Die Baubeendigung sei vor allem den Vorsitzenden des Unternehmens Gaz-System, Jan Chadam, zu verdanken – so die Ministerpräsidentin.
Außerdem kritisierte Ewa Kopacz die Idee, ein Energieministerium einzuberufen. Dieses Thema stieß die Ministerpräsidentschaftskandidatin der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) Beata Szydło an. Laut Kopacz sei solches Ressort überflüssig, da die mit der Energie verbundenen Angelegenheiten durch mehrere Ressorts koordiniert sein müssen.
Quelle: polskieradio.pl