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Mittwoch, 19. Juni 2019
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Autor: Emmilia Kr (Praca własna) [CC BY-SA 4.0], Wikimedia Commons
Autor: Emmilia Kr (Praca własna) [CC BY-SA 4.0], Wikimedia Commons

Das innovativste Synchrotron auf der Welt „Solaris” funktioniert auf der Jagiellonen-Universität in Krakau.  Mit dieser Erfindung hat Polen die Chance den Nobelpreis zu gewinnen. „Die kleine Sonne auf der Erde“ kostete 200 Mio. PLN und könne millionenmal stärkeres Licht erzeugen als das Sonnenlicht, erklärt Marek Stankiewicz. 

Solch eine innovative Wissenschaftsstruktur gab es in Polen seit 40 Jahren nicht. 1974 entstand der Reaktor Maria in Świerk in der Nähe von  Warschau.  „Solaris“ ist ein Molekülbeschleuniger, welcher sich im Nationalen Zentrum der Synchrotronstrahlung  in Krakau befindet, erklärt Stanisław Kistryn, Prorektor der Jagiellonen-Universität. 

Das Gerät erzeugt elektromagnetische Strahlungen – somit auch das Infrarot und die Röntgenstrahlung. Dank dieser Eigenschaft können die Wissenschaftler in die Materie hineinschauen und detaillierte Analysen durchführen. Dies ermöglicht u.a. das Testen von neuen Medikamenten. 

„Solaris” kann aber auch von Wissenschaftlern aus anderen Bereichen genutzt werden. Hilfreich könnte es für Physiker, Pharmakologen, Biologen, Archäologen und sogar Kunsthistoriker sein. In der Vergangenheit wurden die Arbeiten an dem Synchrotron dreifach mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. 

200 Mio. PLN kostete die Investition, die zusammen mit den Wissenschaftlern aus dem Labor MAX IV von der Universität in Lund (Schweden) realisiert wurde. Weltweit gibt es 60 Synchrotrone. „Solaris“ ist der Erste in  Mittel- und Osteuropa. Jetzt können die polnischen Wissenschaftler weiter forschen, ohne das Land ständig verlassen zu müssen. 

Quelle: innpoland.pl

 

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